L Ski Alpin

Unersättlich: Marcel Hirscher feierte in Adelboden seinen 66. Weltcupsieg. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Unfassbar stark: Hirscher nimmt den Chuenisbärgli ein

Nichts zu machen für die Konkurrenz: Marcel Hirscher zeigte beim Riesentorlauf in Adelboden, dass er der beste Skifahrer der Gegenwart ist. Grund zum Feiern hat auch ein junger Südtiroler.

Ein unglaublicher zweiter Lauf bescherte Marcel Hirscher den Sieg am Chuenisbärgli. Der Salzburger ließ die Konkurrenz um den Norweger Henrik Kristoffersen einmal mehr hinter sich und feierte in Adelboden seinen 66. Weltcupsieg.

Kristoffersen mit einem Fehler zu viel

Kristoffersen, nach dem ersten Lauf noch in Führung, blieb im Ziel nur ein müdes Kopfschütteln. Für ihn ist Hirscher heuer kaum zu biegen, in Adelboden machte der Norweger einen Fehler vor dem Flachstück zu viel. Weil Hirscher eine Laufbestzeit hinknallte, blieb dem 24-Jährigen nur der zweite Rang.

Thomas Fanara aus Frankreich wurde Dritter.

Dritter wurde Thomas Fanara. Der Franzose (er ist der älteste Laufer de je auf einem Riesentorlauf-Podest stand) zeigte einen entfesselnden zweiten Lauf, nachdem er zur Halbzeit noch auf dem 6. Rang gelegen hatte.

Maurberger in den Top-15

Simon Maurberger unterstrich, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen ist. Der Ahrntaler ging nach seiner Fahrt kurz in Führung, wurde am Ende 15. und landete vor Riesenslalom-Größen wie Ted Ligety (USA) oder Mathieu Faivre (Frankreich). Man darf gespannt sein auf den Slalom am Sonntag, wo Maurberger noch einen Tick stärker einzuschätzen ist.

Luca De Aliprandini schob sich im zweiten Lauf um sieben Plätze nach vorne (genauso wie Maurberger) und landete als bester „Azzurro“ auf dem 13. Platz. Manfred Mölgg (24.) und Riccardo Tonetti (25.) kamen nicht in die Gänge und rutschten im Finaldurchgang viele Plätze nach hinten.

Riesentorlauf in Adelboden: Das Ergebnis

Autor: cst

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