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Alex Vinatzer: Nach Junioren-WM zu Olympia © pentaphoto

Alex Vinatzer: Unverhofft kommt oft

Alex Vinatzer aus Wolkenstein ist die Überraschung im Olympiakader der „Azzurri“. Der 18-Jährige wurde in die Slalom-Mannschaft einberufen, nach nur zwei Starts im Weltcup.

Die Meinungen über diese „Vorschusslorbeeren“ von Seiten des Skiverbandes, bzw. des Nationalen Olympischen Komitees gehen auseinander. Manche Experten befürchten, dass ein junges Talent „verbrannt“ wird. Andere wiederum loben den Verband, der (endlich einmal) Weitsicht bewiesen hat. Sportnews.bz hat sich mit einem sichtlich entspannten Alex Vinatzer zum Interview getroffen:

Herr Vinatzer, bevor es für Sie nach Südkorea geht, steht die Junioren-WM in Davos auf dem Programm. In welchen Disziplinen gehen Sie an den Start?
Alex Vinatzer: Ich werde in allen Disziplinen starten, außer in der Abfahrt. Also Slalom, Riesentorlauf, Super-G, alpine Kombination und Teambewerb.

Bei der Junioren-WM im Vorjahr wurden im Slalom Vierter, mit welchem Ziel reisen Sie nach Davos?
Alex Vinatzer: Also, eine Medaille im Slalom ist eindeutig mein Ziel!

Stichwort Olympia: Haben Sie mit der Einberufung gerechnet?
Alex Vinatzer: Nein, auf keinen Fall. Diese Entscheidung kam auch für mich völlig überraschend. Denn einige Teamkollegen haben bessere Ergebnisse, müssen aber zu Hause bleiben.

Wie werden Sie den Olympia-Slalom anlegen?
Alex Vinatzer: Ich werden Vollgas fahren und versuchen das Beste daraus zu machen. Von mir erwartet ja niemand eine Medaille.

Die „Azzurri“ reisen mit einem sehr starken Skiteam nach Pyeongchang. Ihr Medaillentipp?
Alex Vinatzer: Ich tippe auf fünf Medaillen.

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute in Davos und Südkorea.

Autor: zor

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