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Sofia Goggia gewann im letzten Winter die Abfahrtskugel, obwohl sie sich verletzte. © Pentaphoto

Warum Goggia auf Mattarellas Genesungswünsche nicht antwortete

Obwohl sie gar nicht am Start stand, war Sofia Goggia bei der diesjährigen Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d'Ampezzo die tragische Figur. Jetzt verriet die 28-Jährige neue Details zur Zeit nach ihrer Verletzung.

Als sich Sofia Goggia in Garmisch-Partenkirchen abseits des Renngeschehens am Schienbeinkopf verletzte und deshalb nicht an der Heim-WM teilnehmen konnte, brach für die Speed-Spezialistin eine Welt zusammen. Zumal sie sich in Topform befand und in Cortina, auf ihrer Lieblingspiste schlechthin, kaum schlagbar gewesen wäre. Immerhin verletzte sich die Frau aus Bergamo nur mittelschwer, sodass sie am Ende der Saison wieder auf Skiern stand.


Bei der alljährlichen, von der Gazzetta dello Sport organisierten Gran Gala della Neve gewährte sie nun neue Einblicke. „Ja, er hat mich angerufen“, antwortete die Italienerin auf die Frage, ob der italienische Präsident der Republik, Sergio Mattarella, sie infolge der Verletzung angerufen habe. „Weil ich am Telefon ein ziemliches Desaster bin, ohnehin nur selten antworte und ich mich zudem in einer dunklen Periode befand, habe ich seinen Anruf leider verpasst. Dafür entschuldige ich mich“, sagte die Speed-Spezialistin mit einem Schmunzeln. Sie sei jedoch von der Zuneigung des italienischen Volkes überwältigt gewesen. „Es war unerwartet und bedeutet, dass ich etwas in den Herzen der Italiener ausgelöst habe. Vor allem auf persönlicher Ebene ist es eine schöne Anerkennung“, meint die Abfahrts-Olympiasiegerin von Pyeongchang.

Kostner-Marke egalisiert
Außerdem wurde Goggia darauf angesprochen, dass sie mit dem Gewinn der zweiten Abfahrts-Kristallkugel mit Isolde Kostner gleichgezogen sei. „Es ist eine große Freude und es erfüllt mich mit Stolz, eine Athletin wie Isolde diesbezüglich erreicht zu haben“, betont Goggia, die in der nächsten Saison nicht nur Kostner überholen, sondern auch ihren Olympia-Titel verteidigen will.

Schlagwörter: Wintersport

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