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Christof Innerhofer lag vor dem Abbruch auf Platz zwei (Pentaphoto)

Wetterchaos hält an: Super-G-Bewerbe in Lenzerheide annulliert

Beim Skiweltcup-Finale in Lenzerheide wird das Programm weiter durcheinandergewirbelt: Der nach stundenlanger Verzögerung gestartete Super-G der Männer ist nach zehn Läufern abgebrochen worden. Das Rennen der Damen wird hingegen erst gar nicht gestartet.

Klaus Kröll war mit Startnummer zehn ins Rennen gegangen und schwer gestürzt. Er wurde aufgrund einer Verletzung unbekannten Grades mit dem Hubschrauber abtransportiert. Anschließend trieben die starken Windböen den Organisatoren die Sorgenfalten ins Gesicht. Sie sahen sich schließlich gezwungen, das Rennen abzubrechen.

Zu diesem Zeitpunkt lag der Franzose Gauthier De Tessieres in Führung. Unmittelbart dahinter folgten die beiden Südtiroler Christof Innerhofer (+0,31 Sekunden) und Siegmar Klotz (+0,59 Sekunden).

Aufgrund der Annullierung des Rennens steht Marcel Hirscher wohl als Gesamtweltcupsieger fest. Aksel Lund Svindal hat nur mehr theoretische Chancen, den Österreicher im Slalom und Riesentorlauf von der Spitze zu verdrängen. Svindal kann sich mit der kleinen Kristallkugel im Super-G trösten.

Der Super-G der Frauen wurde zunächst auf 14.30 Uhr verschoben, um kurz nach der Absage des Männer-Rennens ebenfalls ersatzlos gestrichen zu werden.





Autor: sportnews

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