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Peter Schröcksnadel, Maria Höfl-Riesch, Klaus Kröll und Armin Assinger. - ORF/Servus TV

„Wir haben keinen Skandal“ ÖSV-Chef Schröcksnadel wehrt sich

Ist es viel Lärm um nichts? Oder nur der Beginn einer endlosen Geschichte? Der Österreichische Skiverband ÖSV wird mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Und reagiert.

Die ehemalige Skirennläuferin Nicola Werdenigg hat mit den Aussagen, in ihrer Zeit als Mitglied des österreichischen Nationalteams in den 1970er-Jahren vergewaltigt worden zu sein, für helle Aufregung gesorgt. Und: Zuletzt soll es im ÖSV-Team auch 2005 zu ähnlichen Vorfällen gekommen sein.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel wehrte sich in einem Interview in der ORF-Nachrichtensendung „ZiB2“ am Montagabend gegen Pauschalvorwürfe. Man habe etwa 250 Trainer und rund 400 Athleten im ÖSV und könne nichts ausschließen. „Aber da sind sehr viele Menschen, die ihren Job ordentlich machen. Jetzt sind alle an den Pranger gestellt wegen einer Aussage, und das kann ich als Skiverband nicht akzeptieren“, betonte Schröcksnadel und fügte hinzu: „Wir haben keinen Skandal. Da ist eine Aussage da, mehr nicht.“ Nichtsdestotrotz strebe der ÖSV eine lückenlose Aufklärung an.




Auch Servus TV hat am Montagabend in einer Diskussionssendung dieses Thema aufgegriffen und dabei einige ehemalige Skirennläufer wie die Deutsche Maria Höfl-Riesch und die beiden Österreicher Armin Assinger und Klaus Kröll zu Wort kommen lassen.





Autor: sportnews