L Ski Alpin

Da jubelt er: Marcel Hirscher ist Riesentorlauf-Olympiasieger. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Zweites Gold: Hirscher phänomenal – Südtiroler enttäuschend

Am Ende sind auch bei Olympia die zwei Dominatoren der aktuellen Weltcup-Saison vorne. Während sich Henrik Kristoffersen mit einem phänomenalen zweiten Lauf von weit hinten auf den Silberrang katapultierte, war Marcel Hirscher wieder eine Klasse für sich. Für die Südtiroler gab es hingegen weniger zu feiern.

Alles riskiert, nichts gewonnen! Riccardo Tonetti hatte nach dem ersten Durchgang die Medaillenränge im Visier. Auch im zweiten Lauf zeigte der Bozner eine engagierte Leistung – bis er ausfiel.

So ist Manfred Mölgg auf Platz 13 der beste Südtiroler. Der Enneberger kam in beiden Durchgängen nicht so recht auf Touren. Das zeigt auch der Rückstand von drei Sekunden auf den Olympiasieger Hirscher. 14 Hundertstel hinter Mölgg platzierte sich Florian Eisath auf Rang 14. Es bleibt also dabei: die Südtiroler Skiherren bleiben in Südkorea ohne Medaille.

Der Trentiner Luca De Aliprandini ist bereits im ersten Lauf ausgefallen.

Hirscher ist der verdiente Olympiasieger – Kristoffersen brescht auf Platz zwei


Kein Vorbeikommen gab es an Hirscher. Der Salzburger lag schon nach dem ersten Lauf in Führung und ließ sich den Olympiasieg nicht nehmen. Es ist die zweite Goldmedaille von Hirscher in PyeongChang, nachdem er schon die Kombination für sich entschieden hatte.

1,27 Sekunden hinter dem Österreicher landete Kristoffersen auf Platz zwei. Was auf den ersten Blick ganz normal ausschaut, ist bei genauerem Hinsehen eine kleine Sensation. Kristoffersen lag nach dem ersten Lauf nämlich nur auf Platz zehn. Dank der schnellsten Laufzeit im zweiten Durchgang reichte es für den 22-jährigen Norweger am Ende noch zu Silber.

Dritter wurde der Franzose Alexis Pinturault. Auch für ihn ist es die zweite Medaille in PyeongChang. Pinturault hatte in der Kombination Silber geholt.

Autor: cst

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