M Skicross

Brutal: Der Kanadier Christopher Del Bosco stürzte schwer. © APA/afp / LOIC VENANCE

Brutalo-Stürze bei Skicrosser: Die Horror-Piste hat wieder zugeschlagen

In der letzten Woche stand der Parcours im Phoenix Snow Park arg in der Kritik, als beim Snowboard-Cross-Bewerb zahlreiche Athleten zu Sturz kamen und sich der Österreicher Markus Schairer sogar einen Wirbelbruch zugezogen hat. Auf dem gleichen Kurs fand am Mittwoch die Skicross-Entscheidung statt – und auch hier gab es einige brutale Stürze.

Allen voran jener des Kanadiers Christopher Del Bosco: Bei einem Sprung verlor er in der Luft die Kontrolle und krachte aus immenser Höhe auf die harte Piste. Del Bosco blieb regungslos liegen, musste versorgt und anschließend abtransportiert werden. Eine genaue Diagnose zur Schwere der Verletzung steht noch aus.



Bereits zuvor stockte den Stadion- und Fernsehzuschauern immer wieder Mal der Atem: So wurde der Österreicher Christoph Wahrstötter von einem Schweden „rausgekickt“, krachte durch die Fangnetze und musste mit dem Akia abtransportiert werden. Er zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Ebenfalls arg erwischt hat es Terence Tchiknovorian, dessen Bein nach einem Sturz weggeknickst ist – hier steht eine genaue Diagnose noch aus.

Die Strecke im Phoenix Snow Park stand danach natürlich in der Kritik. Im Weltcup, so hieß es aus Expertenkreisen, gibt es einen so großen Parcours mit derart heftigen Sprüngen nicht. „Da sind manche größenwahnsinnig“, so ein TV-Experte.

Übrigens: Das Rennen wurde vom Kanadier Brady Leman gewonnen, die Südtiroler Siegmar Klotz und Stefan Thanei scheiterten schon früh.

Autor: det