M Skicross

Siegmar Klotz (ganz rechts) bei der Skicross-WM 2017 © APA/afp / JAVIER SORIANO

Skicrosser beginnen mit Gletschertraining

Beim Skicross ist der Start bekanntlich fast schon die halbe Miete. Das Skicross-Team der „Azzurri“ hat sich mit dem Auftakt des Sommertrainings allerdings mächtig Zeit gelassen.

In dieser Woche ist die Skicross-Gruppe zum Training am Stilfserjoch. Für Siegmar Klotz und Co. ist es das erste gemeinsame Trainingslager mit der Nationalmannschaft. Keine drei (!) Monate vor dem ersten Weltcuprennen beginnen die „Azzurri“ also mit dem Skitraining. Dieser Start wurde offensichtlich wohl verpasst, denn es gab auch kein gemeinsames Trockentraining.

Zum Vergleich: Die erste Weltcup-Abfahrt steht für Ende November (knapp zwei Wochen Skicross) im Skiweltcup-Kalender, Peter Fill und seine Speedkollegen wurden hingegen schon Mitte Juli (knapp zwei Monate vor Skicross) zum ersten Skitraining einberufen. Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Skicrosser in der Abteilung Freestyle stiefmütterlich behandelt werden.

Mit den Rücktritten von Debora Pixner und Stefan Thanei ist die Schlagkraft der Skicrosser vermindert, die unprofessionelle Vorbereitung für Siegmar Klotz (Pawigl), Yannik Gunsch (Prad), Jamie Lee Castello, Andrea Tonon, Riccardo Gerosa, Edoardo Zorzi, Riccardo Croese, Pascal Rizzi, Giacomo Guenci, Carole Gilardoni und Lucrezia Fantelli macht es auch nicht leichter. Nicht mit dabei ist die Gsieserin Elisa Schranzhofer.

Das Trainingslager am Stilfserjoch geht bis Donnerstag.

Autor: zor

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