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Wellinger blickt mit gemischten Gefühlen in die Zukunft © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Andreas Wellinger befürchtet „beschissene“ Saison

Die Vorfreude von Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger auf seine Heim-Weltmeisterschaften in Oberstdorf (23. Februar bis 7. März 2021) ist getrübt.

„Theoretisch wartet eine richtig geile Saison. Aber ich befürchte, dass es eine beschissene wird“, sagte der 24-jährige Deutsche dem Münchener Merkur. Grund ist die Coronapandemie und die dadurch wahrscheinlich fehlenden Zuschauer. „Es ist sehr, sehr schade.“

Wellinger erholt sich momentan von einem Schlüsselbeinbruch, den er sich Anfang des Jahres beim Surfen in Australien zugezogen hatte. „Klar war die Verletzung in Australien blöd“, gibt der Team-Olympiasieger von 2014 zu: „Aber wegen Corona hätte ich eh nicht viel machen können.“ Mit dem Heilungsverlauf ist der Team-Olympiasieger von 2014 aber zufrieden. „Ich hätte nicht gedacht, dass es schon wieder so gut läuft“, sagte er.

Behandelt wurde Wellinger unter anderem in einem Rehazentrum in Thalgau. „So etwas wie dort gibt es in ganz Europa wahrscheinlich kein zweites Mal“, schwärmt er. „Ich habe Dinge gelernt, die mir helfen werden, dass mir dieser Mist nicht noch einmal passiert.“

Nach seiner Rückkehr erwartet ihn ein harter Konkurrenzkampf in der deutschen Mannschaft. „Da muss ich mich erstmal qualifizieren“, so Wellinger.

Autor: sid

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