N Skispringen

Alex Insam zeigte im Schwarzwald zwei gute Sprünge. (Foto: FISI)

Doppelschicht für Skispringer

Wie auch in anderen Wintersport-Stationen wurde auch das Weltcup-Programm der Skispringer an diesem Wochenende wetterbedingt durcheinander geworfen. Wegen einer Absage am Freitag mussten die Athleten am Samstag gleich für zwei Wettkämpfe von der Schanze in Titisee-Neustadt (Deutschland) springen. Und der Grödner Alex Insam zeigte dabei ansprechende Leistungen.

Am frühen Nachmittag mussten die Skispringer die Qualifikation für das Einzelspringen bestreiten, das eigentlich für Freitag geplant war. Mit einem 127-Meter-Sprung meisterte Alex Insam als 36. und bester „Azzurro“ die Qualifikation relativ souverän. Auch seine Teamkollegen Davide Bresadola (37.) und Sebastian Colloredo (45.) sicherten sich einen der 50 Startplätze fürs Finale am Sonntag. Roberto Dellasega hingegen überstand als 61. die Quali nicht.

Die Bestweiten erzielten der Norweger Johann Andre Forfang (140 Meter), der Pole Dawid Kubacki (139) und der Deutsche Richard Freitag (136,5 m).


Hauchdünne Entscheidung im Teamspringen

Die drei Quali-Besten zählten auch eineinhalb Stunden später zu den Hauptakteuren im Teamspringen. Der Sieg ging hier letztlich an Forfang und seine norwegischen Teamkollegen (1083,6 Punkte) hauchdünn vor Polen (1082,8) und Deutschland (1054,7).

Das italienische Quartett bestehend aus Dellasega, Insam, Colloredo und Bresadola konnte sich auch diesmal nicht für den zweiten Durchgang mit den besten 8 Teams qualifizieren. Immerhin ließen die „Azzurri“ als 11. aber das russische Team deutlich hinter sich.

Alex Insam zeigte wieder den besten Sprung seines Teams und erreichte unter den zweiten Springern aller 12 Teilnehmerländer die siebtbeste Wertung. Vielleicht ein gutes Omen für das Springen am Sonntag.


SN/ds

Autor: sportnews

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