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Kann sich über Bronze freuen: Lara Malsiner © APA/afp / JOE KLAMAR

Wieder Bronze: Malsiner trumpft bei Junioren-WM auf

Zurzeit finden im deutschen Oberwiesenthal die nordischen Junioren-Weltmeisterschaften statt. Mitten drin: Skispringerin Lara Malsiner, die sich am Donnerstag Bronze schnappte.

Es war bereits Malsiners zweite Bronzemedaille, nachdem sie auch im Vorjahr in Lahti den dritten Rang belegte. Ihre Schwester Jessica beendete den Wettkampf auf Rang 24.

Zur Halbzeit lag Malsiner nach einem Sprung auf 93,5 Meter noch 4,9 Punkte hinter dem Bronzeplatz, den die Slowenin Katra Komar inne hatte. In der Entscheidung legte die 19-Jährige aus St. Ulrich einen Zahn zu, beendete ihren Sprung auf der Normalschanze erst nach 101 m und machte ihren Rückstand gegenüber Komar damit wett. Einzig die Landung gelang der Grödnerin nicht nach Wunsch, weshalb sie knapp hinter der Norwegerin Thea Minyan Björseth blieb, die Zweite wurde. Den überlegenen Sieg holte sich wenig überraschend Marita Kramer aus Österreich. Ihr Vorsprung auf Malsiner betrug 27 Punkte.

Vor dem heutigen dritten Rang von Malsiner hatten Südtirols Skispringerinnen bei Junioren-Weltmeisterschaften bereits sieben Medaillen gewonnen: Elena Runggaldier holte Gold (2010), Silber (2008) und Bronze (2006). Lisa Demetz stand im Jahre 2007 zuoberst. Evelyn Insam sicherte sich Silber (2013), Manuela Malsiner holte im Jahr 2017 Gold und – wie erwähnt – Lara Malsiner Bronze (2019).

Moroder verpasst Top-30
Bei den Herren holte sich der Österreicher Peter Reisinger Gold. Dahinter belegten Sander Vossan Eriksen (Norwegen) und Mark Hafnar (Slowenien) die Plätze zwei und drei. Als bester Azzurro landete Daniel Moroder auf Rang 34. Der 18-jährige Grödner verpasste mit seinem Sprung auf 93,5 Meter den 2. Durchgang nur knapp.

Autor: leo

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