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Musste nach seinem Horror-Sturz ins Krankenhaus: Markus Schairer. © APA / HELMUT FOHRINGER

Boardercross-Skandal im Video: Schwere Stürze & herbe Kritik

Der Olympia-Boardercross im Phoenix Park stand unter keinem guten Stern. Schwere Stürze und herbe Kritik an der Strecke überschatteten die Medaillentscheidung.

Besonders schlimm erwischte es den Kanadier Christopher Robanske und den Österreicher Markus Schairer. Beide stürzten schwer und mussten abtransportiert werden. Während der Vorarlberger bei einem Sprung die Kontrolle verlor und aus mehreren Metern auf den Rücken knallte, kollidierte Robanske mit dem dem Österreicher Martin Nörl. Dieser war in Robanske reingesprungen und hatte ihm das Knie verletzt.

Auch Schairer musste in das Krankenhaus gebracht werden. Er konnte nach seinem Horror-Sturz zwar noch selbst in den Zielbereich fahren, klagte danach aber über starke Schmerzen im Brustbereich. Untersuchungen ergaben einen Bruch des fünften Halswirbels. Schairer war schon im Training schwer gestürzt und mit einem gebrochenen Ellbogen angetreten. Auch der Russe Nicolaj Oljunin, Silbermedaillen-Gewinner in Sotschi 2014, stürzte schwer und musste auf der Piste behandelt werden.

Herbe Kritik an der Strecke


Die schweren Stürze in der Boardercross-Medaillenentscheidung waren für die Kritiker ein gefundenes Fressen. Schon im Vorfeld hatte es Kritik gegeben, die Strecke sei viel zu gefährlich. Das sah auch der Österreicher Alessandro Hämmerle, der als einer der Favoriten in das Rennen gegangen war, so: „Ich bin froh, dass ich heil im Ziel bin. Diese Strecke ist ein Wahnsinn.“

Autor: cst

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