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Profi-Snowboarder Aaron March widerfuhr ein Ärgernis. © Social Media

Eine böse Überraschung für Aaron March

Mit seinem Gesamtweltcupsieg bei den Parallel-Snowboardern hat Aaron March im vergangenen Winter für die große Überraschung gesorgt. Nun wurde der Schabser, der seit einigen Jahren in Völs wohnt, selbst überrascht – allerdings nicht besonders positiv.

Das Facebook-Profil des Profi-Snowboarders wurde vor kurzem nämlich gehackt. „Gestern (Mittwoch, Anm. d. Red.) habe ich gesehen, dass die aktuellen Fotos der letzten Monate plötzlich weg waren. Heute (Donnerstag) ist die Seite komplett verschwunden“, bedauert der Gesamtweltcupsieger, dem auf seinem Profil 3500 Fans folgten.


„Der Social-Media-Zuständige des italienischen Wintersportverbandes hat in die Wege geleitet, dass ich mein Profil zurückbekomme. Aber ich glaube, das wird eine langwierige Sache“, befürchtet March, der rätselt, warum er Opfer dieses Angriffs geworden ist. „Ich weiß nur, dass die Seiten mit dem Verifizierungshäkchen bei den Hackern besonders gefragt sind. Blöd wäre, wenn mit meinem Profil und meinem Namen jetzt irgendwelche Postings abgesetzt würden.“

Roland Fischnaller widerfuhr dasselbe Ärgernis
Marchs Fans sollen also vorgewarnt sein, dass nicht alles, was dieser Tage im Netz auftaucht, wirklich aus seiner Hand stammt. Der 34-Jährige ist übrigens nicht der erste Snowboarder, dem dieses Ärgernis widerfährt. Auch bei Roland Fischnaller wurde 2018 ein Social-Media-Account von Hackern angegriffen.

Social Medias sind in der heutigen Zeit von großer Bedeutung bei Profi-Sportlern. „Mit den Fans direkt zu kommunizieren, ist wichtig. Mit einem Klick sind sie somit immer auf dem neuesten Stand. Auch wenn ich sagen muss, dass ich nicht der Ober-Social-Media-Typ bin. Ich tue das rein, was mir wichtig ist und was meinen Sport betrifft“, so March.

Aaron March gewann heuer den Gesamtweltcup. © Miha Matavz Photography / Miha Matavz


Abgesehen von dieser Unannehmlichkeit läuft es beim Snowboarder zurzeit richtig rund. Vor wenigen Wochen hat er sich zum Gesamtweltcupsieger gekürt und somit den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, so der 34-Jährige, der ergänzt: „Vor Saisonbeginn hatte ich mir heuer am wenigsten erwartet. Ich habe das Material gewechselt, deshalb war alles ein bisschen ungewiss. Ich bin in die Saison gegangen mit dem Motto: Schauen wir mal, wie es geht. Vielleicht hat auch das den Ausschlag gegeben: Ich war heuer sehr locker.“
Die amüsante Abmachung mit der Freundin
Oder war es doch eine Abmachung mit seiner Freundin Andrea? „Vor der Saison habe ich mir eine gute Flasche Rum gekauft. Da habe ich mit meiner Freundin ausgemacht: Nur, wenn ich ein Rennen gewinne, trinken wir ein Gläschen. Nun haben wir doch schon ein paar getrunken“, muss der dreifache Weltcupsieger schmunzeln und fügt mit einem Augenzwinkern an: „Vielleicht hat auch das den Ausschlag gegeben.“

Für March stehen nun noch einige Trainings und Materialtests auf dem Programm, ehe er an Pfingsten „ein bisschen Urlaub“ machen will. Danach heißt es wieder volle Konzentration auf die Vorbereitung, immerhin stehen im kommenden Winter die Olympischen Spiele auf dem Programm. „Eine Medaille ist auf jeden Fall ein Ziel von mir“, gibt sich der Gesamtweltcupsieger kämpferisch.

Autor: det

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