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Roland Fischnaller kämpft in den Finalläufen um Edelmetall. © Roland Fischnaller

Fischnaller & Co. lassen nichts anbrennen

Edwin Coratti, Aaron March und Roland Fischnaller sind am Montag bei der Snowboard-Weltmeisterschaft in Rogla (Slowenien) im Parallel-Riesentorlauf in die Finalläufe eingezogen.

Edwin Coratti gehört im Parallel-Riesentorlauf zu den großen Medaillenanwärtern. Nicht umsonst, hat doch der 29-Jährige die letzten beiden Weltcup-Rennen in Rogla in besagter Disziplin gewonnen. Und auch Roland Fischnaller und Aaron March kommen im slowenischen Wintersportort blendend zurecht. Das haben sie am Montag gezeigt.


In der Qualifikation für die Finalläufe (14 Uhr) zeigten allesamt eine sehr gute Leistung. Einzig Coratti musste nach dem ersten Lauf kurzeitig um den Final-Einzug zittern, ehe er sich im zweiten Durchgang deutlich steigerte und als 11. das Ticket souverän löste. Fischnaller belegte hinter Igor Sluev, Dmitry Loginov und Andrey Sobolev aus Russland Rang 4, March wurde vor seinem Landsmann Mirko Felicetti Siebter. Daniele Bagozza wurde für das Rennen aufgrund des limitierten Kontingents (nur 4 Athleten pro Nation dürfen starten) nicht berücksichtigt, wird aber aller Voraussicht nach im Parallel-Slalom seine Chance erhalten.

Ochner bleibt hängen
Im Gegensatz zu den Herren war bei den Damen nur eine Südtirolerin am Start – nämlich Nadya Ochner, die als 18. die Qualifikations-Hürde allerdings nicht übersprang. 22 Hundertstelsekunden fehlten der 27-Jährigen für das Finale der besten 16. Ramona Theresia Hofmeister aus Deutschland gewann die Quali vor ihrer Landsfrau Chayenne Loch.

Superstar Ester Ledecka hatte für das Rennen gemeldet, musste aufgrund einer Verletzung aber passen. Sie könne weder ihre Übungen machen noch das Snowboard mit einer Hand über dem Kopf halten, teilte die 25-jährige Tschechin nach Angaben der Agentur CTK mit. „Das hat darüber entschieden, dass ich beim Start nichts zu suchen habe“, erläuterte die zweimalige Weltmeisterin. Sie werde nun daran arbeiten, dass sie am Weltcup-Finale der alpinen Ski-Asse in Lenzerheide in zwei Wochen teilnehmen kann, ergänzte Ledecka.

Autor: leo

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