P Snowboard

Roland Fischnaller fährt zu seinen 5. Olympischen Spielen (Foto: Pentaphoto)

Fix: Drei Südtiroler Snowboarder in Südkorea dabei

Die Würfel sind gefallen: Beim Parallelriesentorlauf am Freitag in Bansko (Bulgarien) hat sich das Olympiateam der „Azzurri“ herauskristallisiert. Ein prominenter Name fehlt, jener von Christoph Mick. Der Welschnofner muss zu Hause bleiben, trotz der Platzierungen sechs und acht in dieser Saison.

Mit dem PGS am Freitag haben der Langtauferer Edwin Coratti und Mirko Felicetti aus dem Trentino endgültig das Olympiaticket gelöst. Coratti holte sich mit Platz drei sein drittes Podium in diesem Winter, Felicetti hat die Ränge vier (Bankso) und fünf (Cortina) in seiner Bilanz stehen. Teamleader bleibt der Villnösser Roland Fischnaller, der 37-jährige "Oldie" hat in dieser Saison bereits das ganze Podest durchgemacht (Erster in Cortina, Zweiter in Cortina, Dritter in Rogla). Am Ende mussten die Trainer den vierten Startplatz beim olympischen Parallelriesentorlauf bestimmen, die Entscheidung fiel auf Aaron March (Platz vier in Rogla). Der Schabser wurde zudem bei der Generalprobe in Südkorea im Vorjahr Dritter.

Leidtragender ist Christoph Mick. Der 29-Jährige muss trotz der Ränge sechs und acht (Rogla/Carezza) zuschauen. Pikant: Der Parallelsriesentorlauf am Sonntag in Bansko wird für die Olympiaqualifikation 2018 nicht mehr berücksichtigt.

Für Roland Fischnaller sind Südkorea die fünften Olympischen Spiele, für Edwin Coratti und Mirko Felicetti ist es die Permiere bei den Winterspielen, und Aaron March war bereits 2010 und 2014 dabei. In Sotschi verpasste er als Vierte die Bronzemedaille ganz knapp.

Bei den Frauen hingegen ist Südtirol in Person von Nadya Ochner vertreten. Die Burgstallerin stand bereits vor den Bansko-Rennen, als Olympia-Starterin fest.


Wie Christoph Mick auf diese Olympia-Entscheidung reagiert, das lesen Sie in der Samstag-Ausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“.


Autor: sportnews