P Snowboard

Der Vinschger Edwin Coratti nach seinem Sieg beim Weltcup in Rogla 2020. © Miha Matavz

Medaillenhoffnungen zum Auftakt

Zum Auftakt der Snowboard-Weltmeisterschaften im slowenischen Rogla zählen Südtirols Boarder zu den Mitfavoriten.

Am heutigen Montag werden die Medaillen im Parallel-Riesentorlauf vergeben. 6 Südtiroler wurden für die Titelkämpfe nominiert ( siehe auch eigenen Bericht) und zwar Roland Fischnaller, Aaron March, Edwin Coratti, Daniele Bagozza sowie Nadya Ochner als einzige Azzurra. Bei den Herren komplettieren Maurizio Bormolini und Mirko Felicetti Italiens Aufgebot.


Jedoch können nur 4 Athleten pro Nation bei den Rennen starten. Für den Parallel-Riesentorlauf wurden Fischnaller, March, Coratti und Felicetti einberufen. Bagozza und Bormolini müssen somit zuschauen.

Vor allem Coratti hat beste Erinnerungen an Rogla. Der 29-Jährige aus Pleif in Langtaufers entschied den Parallel-Riesentorlauf-Weltcup hier sowohl 2020 als auch 2019 für sich. 2020 vor Fischnaller, 2019 vor Bagozza.

Medaille ist möglich
Auch diesmal gehören vor allem „Fisch“ und Coratti zu den Mitfavoriten. Fischnaller entschied den Parallel-Riesentorlauf im Dezember in Cortina für sich. Am Karerpass holte er eine Woche später Rang 4, danach tat er sich im Weltcup in dieser Saison schwer. Der 40-jährige Routinier aus Villnöß, der mittlerweile in Vilpian heimisch geworden ist, weiß aber wie man WM-Medaillen gewinnt. Er hat bereits eine Goldene, 2 Silberne sowie 2 Bronzene im Trophäenschrank hängen.

Coratti schaffte es im Riesentorlauf in dieser Saison zwar noch nicht auf das Podest (das beste Ergebnis ist ein 4. Platz Anfang Februar in Russland), aber wie er in den letzten Jahren unter Beweis stellen konnte, liegt ihm Rogla. Eine WM-Medaille fehlt ihm noch.

Auch March konnte zwar noch keine WM-Medaille gewinnen, aber dass mit ihm zu rechnen ist, hat der 34-jährige Völser in dieser Saison unter anderem mit Rang 2 beim Parallel-Riesentorlauf in Cortina bzw. mit seinem Parallel-Slalom-Sieg im österreichischen Bad Gastein gezeigt.
Ochner will erstmals ins WM-Viertelfinale
Bei den Damen möchte die Burgstallerin Nadya Ochner überzeugen und erstmals bei einer WM ins Viertelfinale. Bisher kam sie nämlich nie über das Achtelfinale hinaus. Ihr bestes WM-Ergebnis holte sie im Februar 2019 in Park City mit Rang 12. Dass Ochner aber auch vorne mitfahren kann hat die 27-Jährige in den letzten Jahren bereits unter Beweis gestellt. Zuletzt auf das Weltcup-Podest schaffte sie es beim Parallel-Riesentorlauf im Februar 2020 in Pyeongchang mit Platz 2.

Die Quali-Läufe beginnen um 9 Uhr. Ab 14 Uhr stehen die KO-Duelle auf dem Programm. Am Dienstag findet der Parallel-Slalom statt.

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