P Snowboard

Roland Fischnaller ist stark in Form (Pentaphoto)

„Red Bull hat mir ordentlich Feuer unterm Hintern gemacht“

Parallel-Snowboarder Roland Fischnaller ist im heurigen Winter wie verwandelt: Am vergangenen Wochenende stieg er in Cortina zwei Mal aufs Podest, wobei er im Parallel-Slalom sogar seinen 14. Weltcup-Sieg feiern durfte. Das Erfolgsrezept hat er schon ausgemacht.

Die letzte Saison war für den Parallel-Snowboarder eine herbe Enttäuschung: Im gesamten Winter kam er nur zwei Mal in die Top-6, stieg dabei nur ein Mal aufs Podest. Für einen Athleten der Marke Fischnaller zu wenig – das wusste er selbst am besten. Deshalb hat er sich im Sommer dazu entschlossen, einen Materialwechsel vorzunehmen. Außerdem gab er in der Vorbereitung mächtig Gas. „Nach der letzten Saison war ich fitnessmäßig quasi auf dem Niveau eines Amateursportlers. Mein Sponsor (Red Bull, Anm. d. Red.) hat mich deshalb fast schon dazu gezwungen, die Vorbereitung im Trainingszentrum in Salzburg zu absolvieren. Dort haben sie mir ordentlich die Leviten gelesen, gaben mir Tipps und auch die Richtlinien vor. Zusammen mit meinem Trainer habe ich athletisch also hart gearbeitet“, so Fischnaller.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In den bisherigen drei Weltcup-Rennen wurde„Fisch“ Fünfter, Zweiter und Erster. „Ich bin athletisch sehr gut drauf – das merkt man im Rennen ungemein“, weiß der 37-Jährige, der zusammen mit dem Österreicher Andreas Prommegger der älteste Fahrer im Snowboardzirkus ist, aber noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Deshalb peilt er auch seine fünften Olympischen Spiele an. „Jetzt heißt es erst mal, sich dafür zu qualifizieren. Sollte es klappen, dann habe ich schon einen Plan im Hinterkopf. Eines ist aber fix: Eine Olympiade hat immer eigene Gesetze.“ Jetzt steht für die Snowboarder erst die Weihnachtspause an, ehe es Anfang Jänner mit den Rennen im österreichischen Lackenhof weiter geht.



SN/td


Autor: sportnews

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