P Snowboard

Omar Visintin (links) blieb im Teambewerb glücklos

WM: Italiens Snowboarder schlagen sich selbst

Ausgerechnet eine Kollision zwischen zwei Azzurri kostete Omar Visintin und Emanuel Perathoner am Montag bei der Weltmeisterschaft in Sierra Nevada einen Medaillengewinn.

Es war die letzte Chance, bei den Titelkämpfen in Spanien doch noch die ersehnte Medaillen einzufahren. Doch am Ende wurde der abschließende Teambewerb zum Sinnbild einer verkorksten WM für die heimischen Boardercrosser.

Wie es der Zufall wollte, mussten die beiden italienischen Teams Matteotti/Visintin und Leoni/Perathoner bereits im Viertelfinale gegeneinander antreten. Dabei setzten sich die Azzurri gegenseitig außer Gefecht, denn im Eifer des Gefechts berührten sich Luca Matteotti und Tommaso Leoni. Beide kamen zu Sturz und ebneten der Konkurrenz aus den Niederlanden und den Vereinigten Staaten förmlich den Weg ins Halbfinale. Die Leidtragenden waren in erster Linie der Algunder Omar Visintin und Emanuel Perathoner aus Lajen. Sie waren nach dem Wechsel nahezu chancenlos. Visintin/Matteotti belegten am Ende des Tages den zehnten Rang, während sich Leoni/Perathoner als Vorletzte ins Klassement einreihten.

Den Weltmeistertitel im Teambewerb holten sich die US-Amerikaner Hagen Kearney und Nick Baumgartner, die die Teams aus Spanien und Kanada hinter sich ließen.



Im PDF-Anhang sind die vollständigen Ergebnisse angeführt!

Autor: sportnews

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