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Mit goldenem Helm fuhr Nadia Delago in der Abfahrt zur Bronze-Medaille. © APA/afp / FRANCOIS-XAVIER MARIT

Eine weitere Medaille für Südtirol gab es am Olympia-Dienstag

Am Dienstag ging es Schlag auf Schlag weiter. Gleich 7 Südtiroler waren im Einsatz und am Ende reichte es sogar für eine weitere Medaille. Hier die Zusammenfassung.

Das erste Mal auf dem Podest, und dann auch noch bei Olympia. Für Nadia Delago dürfte das heutige Rennen immer noch wie ein Traum wirken. Überraschend holte sich die 24-Jährige aus Wolkenstein die Bronze-Medaille in der Abfahrt. Geschlagen geben musste sie sich nur der Olympiasiegerin Corinne Suter aus der Schweiz und der Silbermedaillen-Gewinnerin Sofia Goggia. Nicol Delago, Nadias Schwester, belegte den soliden 11. Rang und war die erste Gratulantin ihrer Schwester.


Den Auftakt machte jedoch Silvia Bertagna aus St. Ulrich im Slopestyle-Finale der Damen um 2.30 Uhr (MEZ). Die Grödnerin war, nachdem sie im Big-Air-Wettbewerb zu Sturz kam, auf Wiedergutmachung aus. Doch es sollte einfach nicht sein. So konnte Bertagna auch am Dienstag eine Landung nicht stehen und hatte mit der Medaillenentscheidung nichts zu tun. Gold holte sich die Schweizerin Mathilde Gremaud vor Chinas Superstar Eileen Gu und Kelly Sildaru aus Estland.

Silvia Bertagna im Finale des Slopestyle-Events. © ANSA / MAXIM SHIPENKOV

Höchstens Außenseiterchancen hatte die italienische Biathlon-Staffel der Männer in Peking. Dabei sah es lange gut aus, nach den ersten beiden Läufern Thomas Bormolini und Tommaso Giacomel ging Lukas Hofer fast zeitgleich mit dem drittplatzierten Läufer aus Belarus ins Rennen. Doch ausgerechnet der sonst so verlässliche Montaler patzte beim Schießen und musste eine Strafrunde laufen. Dasselbe passierte dem zweiten Südtiroler Dominik Windisch, der das Ziel am Ende auf Rang 7 erreichte.

Jarl Magnus Riiber war am Dienstag die tragische Figur bei Olympia. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Seinen Auftakt bei den Spielen in Peking durfte nun auch Samuel Costa bei der Nordischen Kombination auf der Großchance feiern. Der Wolkensteiner landete am Dienstag nach dem Springen auf Platz 40, konnte auf der Loipe dann aber noch 2 Plätze gut machen und auf Rang 38 nach vorne laufen. Der große Verlierer war aber ein anderer. Nach 2 Wochen Quarantäne durfte Top-Favorit Jarl Magnus Riiber endlich um eine Medaille kämpfen und startete nach einer starken Leistung auf der Schanze als Führender in die Loipe. Doch ein folgenschweres Missgeschick zerstörte seine Hoffnungen auf eine Medaille.

Baumgartner beim 4. Durchgang nicht dabei
Beim Olympia-Debüt des Patrick Baumgartner hieß es am Ende Platz 21. Der Issinger konnte sich mit seinem Anschieber Robert Mircea nicht für den 4. Lauf qualifizieren. Den Sieg holte sich wie schon 2018 in Pyeongchang der Deutsche Francesco Friedrich. Silber und Bronze gingen mit Johannes Lochner und Christoph Hafer ebenfalls an Deutschland. Weiter geht es für die Bobfahrer am Samstag um 2.30 Uhr (MEZ) im ersten Lauf des Viererbob-Rennens.

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