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Omar Visintin steht vor einer Mini-Saison.

Omar Visintin: „Unsere Sportart hat es besonders hart getroffen“

Das Coronavirus sorgte im Wintersport bereits für unzählige Absagen. Die Boardercrosser hat es im Vergleich allerdings besonders schwer erwischt. Omar Visintin versucht trotzdem so locker wie möglich mit der Situation umzugehen.

Die Boardercrosser durften in diesem Winter noch kein Rennen bestreiten und stehen vor einer Mini-Weltcupsaison. Nach den Wettbewerben in Cervinia (18./19. Dezember), St. Lary/Frankreich (30./31. Jänner), Feldberg in Deutschland (6./7. Februar) und in Dolni Morava/Tschechien (13. Februar), wurden kürzlich auch noch die Rennen in Montafon/Österreich (16. Jänner) abgesagt. Stand jetzt stehen nur noch die Etappen in Valmalenco (23./24. Jänner) und Veysonnaz/Schweiz (20. März) auf dem Programm.


Die FIS sucht derzeit händeringend nach Lösungen, um den Boardercrossern 2 bis 3 Rennen mehr zu ermöglichen. In Valmalenco ist beispielsweise derzeit neben dem Teamevent, auch ein 2. Einzelrennen im Gespräch. Noch hinzu kommt, dass die WM in China ebenfalls abgesagt werden musste. Hier könnte laut Medienberichten Italien einspringen (Cervinia und Cortina sind unter anderem im Gespräch).

„Uns war schon im Vorfeld klar, dass es eine besondere Saison wird“
Omar Visintin

Alles in allem keine einfache Situation für Omar Visintin. Der Algunder, der seit Jahren zu den besten Boardercrossern der Welt zählt, sagte im Telefon-Gespräch mit SportNews: „Normalerweise trainieren wir auf einen Termin gezielt hin. Diese Ungewissheit ist nicht einfach. Allerdings war uns heuer bereits im Vorfeld bewusst, dass es eine besondere Saison wird. Deshalb versuche ich so locker wie möglich damit umzugehen, auch wenn es unsere Sportart (im Vergleich zu anderen Wintersportarten auf Weltcup-Niveau) besonders hart getroffen hat.“

Omar Visintin (links) gewann in der Saison 2013/14 den Gesamtweltcup.


Die Azzurri bereiten sich derzeit in Cervinia auf die Saison vor. Die Stimmung im Team sei trotz der ganzen Ungewissheit dennoch gut: „Wir haben eine starke Mannschaft und verstehen uns untereinander gut. Das hilft enorm in dieser Situation. Uns ist durchaus bewusst, dass andere Menschen dieses Virus noch viel härter getroffen hat. Wir sind froh, dass wir auf Schnee trainieren dürfen und einen Parcours haben. Ich denke wir sind gut gewappnet für den Zeitpunkt, an dem es dann endlich losgeht. Wir versuchen uns so gut wie möglich im Training gegenseitig zu pushen.“

Autor: dl

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