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Hat St. Georgen das Siegen verlernt?

St. Georgen-Kapitän Roland Harrasser (Foto Griessmair)

St. Georgen-Kapitän Roland Harrasser (Foto Griessmair)

16. Februar 2017, 19:00 Fußball

Drei Rückrundenspiele, drei Remis, davon zwei gegen Tabellennachzügler, außerdem sieglos seit dem 27. November 2016: Bei St. Georgen läuft es zurzeit nicht rund.

Bei der Frage, ob denn St. Georgen das Siegen verlernt hat, kommt Kapitän Roland Harrasser ins Grübeln. „Irgendwie fühlt es sich an, als sei die Spannung draußen. Unbewusst in unseren Köpfen, aber trotzdem spürbar. In den letzten Jahren haben wir stets oben mitgespielt, meistens sind wir auch im Pokal weit gekommen und waren in den Play-Offs dabei. Vielleicht spielt auch das eine Rolle, dass heuer ein wenig die Luft draußen ist“, so der Abwehrchef, der aber auch noch einen anderen Grund dafür sieht, dass sich St. Georgen tabellenmäßig zurzeit unter Wert verkauft. „Auch in Sachen Personal geht uns heuer nicht sehr viel auf. Gegen Comano fielen gleich sieben Spieler gesperrt oder verletzt aus, unter anderem auch das gesamte Sturmtrio Orfanello (Knie, muss wahrscheinlich operieren, d. Red.), Albanese (Innenband, wird mehrere Wochen fehlen) und Pipperger (Folgen des Kreuzbandrisses, könnte aber schon bald wieder spielen). Das soll natürlich keine Ausrede sein, tut uns aber trotzdem weh.“

Trotz dieser Situation hat sich an der Zielsetzung von St. Georgen nichts geändert. „Wir wollen schnell wieder in die richtige Spur finden und so weit wie möglich nach oben klettern. Die ersten beiden Plätze sind außer Reichweite, deshalb muss Platz drei jetzt unser Anspruch sein.“

Bereits am Sonntag starten die Pusterer einen neuerlichen Versuch, um wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren. Die Vorzeichen stehen alles andere als gut, immerhin werden im Auswärtsspiel beim Spitzenreiter Trient mit Albanese und Orfanello (verletzt) sowie Martin Ritsch (gesperrt) drei Stützen mit Sicherheit fehlen. Doch wer die Jergina kennt, der weiß, dass sie sich im Laufe der Jahre ein besonderes Attribut angeeignet haben, nämlich genau dann zuzuschlagen, wenn es die wenigsten erwarten.



SN/td



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