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Luca Pescollderungg ist der wahre „Ironman“

Luca Pescollderungg in Aktion

Luca Pescollderungg in Aktion

15. September 2017, 14:20 Extremsport

Der Gadertaler ist ein Neuling bei den sogenannten OCR Wettkämpfen, trotzdem hat er den Wiener Neustadt Spartan Race gewonnen, bei Verona Force Run wurde er Zweiter und beim Spartan Race Milano Dritter. Jetzt rufen die EM in Andorra und die WM in Amerika.

Der Spartan Race ist vor rund 10 Jahren in Amerika entstanden, ihren Ursprung hat diese Sportart in der harten, militärischen Ausbildung. Gelaufen werden drei Distanzen, Sprint (5 bis 10 Kilometer), die mittlere Distanz (15 bis 20 km), und die Langstrecke (20 bis 30 km), dazwischen gilt es verschiedene Hindernisse zu überwinden: Unterm Stacheldraht durchkriechen, über brennende Holzbalken laufen, über eine Wand klettern oder durch einen Kanal schwimmen. Der Rest ist einfach – der schnellste gewinnt.

Luca Pescollderung ist von Beruf Waldarbeiter, vor einem Jahr wurde er durch einen Freund auf diese Sportart aufmerksam. Seinen ersten Wettkampf in Kitzbühel – mit 2300 Teilnehmern - beendete der 26-Jährige auf Platz 22! „Das Krafttraining wurde mir zu langweilig, deshalb ging ich regelmäßig laufen. Im Spartan Race habe ich meinen Sport gefunden“, erklärt Pescollderungg. Der Modellathlet aus Stern hat inzwischen 10 weitere Wettkämpfe bestritten, und neben einem Sieg (Wiener Neustadt) auch 6 Podestplätze auf seinem Konto. Mit diesen Spitzenergebnissen hat sich Pesollderungg für die EM und die WM qualifiziert. Der Gadertaler trainiert vor und nach der Waldarbeit, und hält sich beim Essen an einen strengen Ernährungsplan. „Ich muss pro Tag 5000 Kalorien zu mir nehmen. Aber zum Glück ist mein Vater Koch“, sagt Südtirols einziger Spartan Racer von Weltformat.

An diesem Wochenende beginnt in Andorra die Europameisterschaft, die Wetterprognosen sagen Schnee und Wind voraus - damit wird der Wettkampf noch härter als er ohnedies schon ist. 

Ende September steht dann die Weltmeisterschaft in Kalifornien (USA) auf dem Programm. Bei der WM wird ein Preisgeld von 500.000 Euro ausgeschüttet.


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