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Entwarnung: Pigneter ist doch menschlich

Er kann also doch noch verlieren: Patrick Pigneter (Fotos: Peter Maurer)

Er kann also doch noch verlieren: Patrick Pigneter (Fotos: Peter Maurer)

24. January 2016, 16:32 Naturbahnrodeln

Evelin Lanthaler (links) auf dem zweiten Podiumsplatz

Evelin Lanthaler (links) auf dem zweiten Podiumsplatz

Auf der Bahn zeigte sich Lanthaler besonders im zweiten Lauf stark verbessert

Auf der Bahn zeigte sich Lanthaler besonders im zweiten Lauf stark verbessert

Alex Gruber wurde bester männlicher Südtiroler

Alex Gruber wurde bester männlicher Südtiroler

In den ersten drei Etappen des Naturbahnrodelweltcups gab es immer nur einen Namen: Patrick Pigneter. Er siegte wann, wo und wie er wollte. Nun, im vierten Saisonrennen in Moskau, musste der Völser seine erste Niederlage einstecken. Entwarnung also für alle, die an der Menschlichkeit des großwüchsigen Athleten zweifelten und ihn vielmehr als eine roboterähnliche und nimmermüde Siegesmaschinerie ansahen.

Die Rennen in der russischen Metropole standen nämlich für einmal im Zeichen der Lokalmatadoren. Aleksandr Egorov, eigentlich ein Doppelspezialist, sorgte auf der Bahn im Herzen Moskaus für den historischen ersten Weltcupsieg eines russischen Einsitzers. Sein Landsmann Juri Talikh, der Schnellste der Qualifikation, fiel im Finallauf auf Platz zwei zurück, während der Österreicher Bernd Neurauter das Podium komplettierte.

Bester Südtiroler wurde Alex Gruber, der sich mit dem Österreicher Thomas Kammerlander den fünften Platz teilte, während Patrick Pigneter, der schon in der Qualifikation erhebliche Schwierigkeiten hatte, das Rennen auf Platz 7 abschloss. Im Gesamtweltcup bleibt er aber weiterhin vorne. 


Lanthaler muss sich Lavrentyeva geschlagen geben

Auch bei den Damen gab es einen russischen Sieg: Ekaterina Lavrentyeva kam 83 Hundertstelsekunden vor Evelin Lanthaler ins Ziel und feierte so ihren ersten Sieg in diesem Jahr. Lanthaler blieb nichts anderes übrig, als die an Perfektion grenzenden Auftritte der Russin anzuerkennen: „Sie fuhr in einer eigenen Liga.“ Doch auch die Final-Fahrt der Passeirerin konnte sich sehen lassen: Lanthaler holte, nach einer verpatzten Qualifikation, im Endlauf zwei Plätze auf und sicherte sich so Platz 2. Folglich bleibt sie in der Gesamtwertung auf dem ersten Rang.

Am Montag folgt in Moskau noch die Premiere des Verfolgungsrennens auf der Naturbahn.


4. FIL Weltcup im Naturbahnrodeln, Einsitzer Damen, Moskau (RUS):
1. Ekaterina LAVRENTYEVA (RUS) 0:37.17
2. Evelin LANTHALER (ITA) 0:38.00
3. Tina UNTERBERGER (AUT) 0:38.06
4. Ludmila ASTRAMOVICH (RUS) 0:38.37
5. Greta PINGGERA (ITA) 0:38.97
6. Svetlana ZARAVINA (RUS) 0:40.20

WELTCUPSTAND (nach 4 von 6 Bewerben)
1. LANTHALER 370, 2. UNTERBERGER 310, 3. LAVRENTYEVA 300


4. FIL Weltcup im Naturbahnrodeln, Einsitzer Herren, Moskau (RUS):
1. Aleksandr EGOROV (RUS) 0:36.73
2. Juri TALIKH (RUS) 0:37.00
3. Bernd NEURAUTER (AUT) 0:37.17
4. Gregori BUKIN (RUS) 0:37.41
5. Thomas KAMMERLANDER (AUT) 0:37.45
5. Alex GRUBER (ITA/Villanders) 0:37.45
7. Patrick PIGNETER (ITA/Völs) 0:37.72

WELTCUPSTAND (nach 4 von 6 Bewerben)
1. PIGNETER 346, 2. GRUBER 285, 3. KAMMERLANDER 265

Von: td/fil
Alter: 187 Tag(e)

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