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Junioren-Weltcup: Südtiroler Dreifachsieg in Latzfons

Daniela Mittermair (links, 2.) und Siegerin Alexandra Pfattner

Daniela Mittermair (links, 2.) und Siegerin Alexandra Pfattner

6. Januar 2017, 09:00 Naturbahnrodeln

Einen Rekord gab es beim Weltcup-Rennen der Junioren vom 4. bis 5. Jänner 2017 in Latzfons zu verzeichnen: Über 70 Sportler gingen bei der zweiten Station der Juniorenserie der Rennrodler auf Naturbahn an den Start, ganze 17 Nationen aus allen Teilen der Welt und damit so viele wie noch nie waren vertreten.

Mit einer Zeit von 02:08.11 Minuten Sieger bei den Junioren in Latzfons wurde der Österreicher Florian Markt, der Jack Leslie (NZL) und Philip Haselrieder aus Südtirol auf die hinteren Plätze verwies. Fabian Achenrainer (AUT), der Gewinner des letzten Junioren-Weltcup-Rennens in Winterleiten (AUT), landete auf dem vierten Rang.

Bei den Juniorinnen hingegen dominierten die Südtirolerinnen, die die vorderen Plätze unter sich ausmachten. Letztlich setzte sich Alexandra Pfattner mit großem Vorsprung durch: Sie war mit 02:07.17 Minuten fast vier Sekunden schneller als ihre Teamkollegin Daniela Mittermair, die den Auftakt in Winterleiten gewann und somit nach wie vor im Gesamtweltcup der Juniorinnen führt. Komplettiert wird das Podest durch Nadine Staffler, ebenfalls aus Südtirol, sie kam mit einer Zeit von 02:12.30 Minuten ins Ziel.

Einen österreichischen Sieg gab es auch im Doppelbewerb: Achenrainer und Miguel Brugger gewannen das Rennen mit einer Zeit von 02:19.36 Minuten, damit waren sie um fast dreieinhalb Sekunden schneller als die zweitplatzierten Russen Kirill Kravchuk und Aleksandr Zyrianov. Auf dem dritten Rang folgen Manuel Gaio und Nicolo Debertolis aus Italien.


Athleten aus aller Welt

Die Athleten mussten zum Teil weite Wege auf sich nehmen: Yuri Assine Gregorio (BRA) etwa saß über zwölf Stunden lang im Flieger, um am Junioren-Weltcup teilnehmen zu können. Für den Südamerikaner, der in seiner Heimat keine wettkampfnahen Trainingsbedingungen vorfindet und mit Rollenrodeln trainiert, sind die Rennen auf Eis immer wieder etwas Besonderes: „Jedes Rennen ist ein neues Abenteuer für mich“, so der Brasilianer, der die Lahnwiesen-Bahn in Latzfons als eine seiner Lieblingsstrecken bezeichnet. Einen ähnlich weiten Weg hat auch Tristen Vidlund (USA) hinter sich, sie war allerdings nicht minder angetan von der Strecke: „Ich mag die Bahn, sie macht Spaß“, meinte die Amerikanerin, der zuhause in Michigan eine Rodelbahn zum Trainieren zur Verfügung steht.

Das nächste Weltcup-Rennen der Junioren wird vom 14.–15. Jänner in Laas stattfinden. Latzfons wiederum steht spätestens 2019 wieder verstärkt im Fokus, denn in diesem Jahr werden die Weltmeisterschaften dort ausgetragen.



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