Biathlon-WM 2017

Dominik Windisch war mit dem Endergebnis nicht zufrieden (Pentaphoto)

Windisch: „Der Druck war enorm“

Bereits beim ersten WM-Bewerb in Hochfilzen war Edelmetall für die heimischen Biathleten zum Greifen nahe, doch am Ende wurde es nichts mit dem Medaillengewinn. Die italienische Mixed-Staffel belegte hinter Deutschland, Frankreich und Russland den undankbaren vierten Platz. Wir haben die Stimmen der Azzurri zusammengefasst.

Im Mittelpunkt stand nach der Mixed-Staffel Unglücksrabe Dominik Windisch , der beim letzten Schießen eine mögliche Medaille aus der Hand gab. „Ich habe als Zweitplatzierter übernommen. Diese Ausgangslage und die bärenstarke Konkurrenz aus Frankreich und Russland, die unaufhaltsam Boden gutmachte, sorgten für enormen Druck. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und muss einfach anerkennen, dass meine beiden Konkurrenten schneller und besser waren.“ Dem Schlussläufer aus Rasen wurde obendrein ein technisches Problem zum Verhängnis. „Auf meiner ersten Runde habe ich mein Nachladegerät verloren. Keine Ahnung, wann und wie das passiert ist. Glücklicherweise hat es kaum Zeit gekostet“, so Windisch.

Lukas Hofer trauerte nach dem Rennen der vergebenen Medaille nach: „Wir können mit unserem Auftritt sicherlich zufrieden sein, nicht aber mit dem Ergebnis. Bei einer WM zählen nun einmal in erster Linie die Medaillenränge.“

Ähnlich analysierte Dorothea Wierer das Abschneiden in der Mixed-Staffel. „Platz vier ist einfach ein undankbares Ergebnis, das natürlich im ersten Augenblick sehr schmerzt. Die gesamte Mannschaftsleistung gibt jedoch Grund zur Hoffnung. Ich bin überzeugt, dass wir eine erfolgreiche WM absolvieren werden.“

Der Ausnahmebiathletin aus Rasen pflichtete Lisa Vittozzi bei: „Klar sind wir etwas enttäuscht, doch wir haben uns nichts vorzuwerfen. Jeder von uns hat alles gegeben und gezeigt, dass er vorne mitlaufen kann.“


Hier geht’s zum detaillierten Rennbericht.



SN/Alexander Foppa

Autor: sportnews

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