F Olympia 2018

Auf nicht alltägliche Weise ist Christof Innerhofer 2014 nach Kombi-Bronze aufs Podest gestiegen...

Olympische Zeitreise – heute: 14. Februar

Tag für Tag blickt „SportNews“ auf Südtiroler Olympia-Highlights zurück, die sich am jeweiligen Tag irgendwann in der Vergangenheit zugetragen haben. Diesmal geht es um den Valentinstag, den14. Februar.

Beim Stöbern im olympischen Archivfindet man am 14. Februar besonders viele Berichte über Südtiroler Medaillen.

Beginnen wir diesmal bei der jüngeren Vergangenheit: Fünf Tage nachdem Christof Innerhofer in Sotschi 2014 Silber in der Abfahrt gewonnen hatte, eroberte er noch eine zweite Medaille. In der Superkombination gewann der Gaiser etwas überraschend Bronze hinter dem Schweizer Sandro Viletta und dem Kroaten Ivica Kostelic. Mit einer Rolle vorwärts aufs Podest zeigte er allen seine riesige Freude.

Sogar zwei Medaillen von Zöggeler

Südtirols erfolgreichster Wintersportler Armin Zöggeler hat sogar zwei Medaillen an einem 14. Februar gewonnen, seine erste und seine vorletzte der insgesamt sechs Edelmetallplaketten: Als 20-jähriger gewann er 1994 in Lillehammer Bronze hinter Georg Hackl und Markus Prock, 16 Jahre später holte er sich 2010 in Vancouver wieder Bronze diesmal hinter Felix Loch und David Möller.

Zur Erinnerung an den Beginn einer großartigen Karriere, hier ein Video von 1994.



Für die Rodler gab es auch davor noch einmal Edelmetall an einem 14. Februar: 1992 in Albertville gewannen Norbert Huber und Hansjörg Raffl bei den Doppelsitzern Bronze hinter den beiden deutschen Duos Stefan Krauße/Jan Behrendt und Yves Mankel/Thomas Rudolph.

Zwei Jahre später haben sich Raffl/Huber dann in Lillehammer auf den Silberrang verbessert. Die Spiele von 1994 waren übrigens für die Gebrüder Huber etwas ganz Besonderes: Vier Brüder traten in je einem Rennen an und kamen auf die Ränge eins bis vier – Wilfried gewann mit Kurt Brugger Gold bei den Rodel-Doppelsitzern vor seinem Bruder Norbert mit Hansjörg Raffl, während sich Günther mit Stefano Ticci Bronze im Zweierbob sicherte. Als einziger ohne Medaille blieb Arnold, der bei den Rodel-Einsitzern den undankbaren vierten Rang erreichte.

Doch zurück zum 14. Februar 1992: Hier ein Video vom ersten Medaillengewinn von Norbert Huber und Hansjörg Raffl.



Neben den genannten vier Bronzemedaillen gab es aber auch eine Silberne an einem 14. Februar: Bei den Spielen in Innsbruck 1976 musste sich Gustav Thöni nur seinem Teamkollegen Piero Gros geschlagen geben, Bronze gewann der Liechtensteiner Willi Frommelt.

Auch hiervon gibt es ein Video-Zeitdokument.



Bereits 1936 ein Erfolgserlebnis


Eigentlich hat es sogar auch eine Goldmedaille gegeben für einen Südtiroler an einem 14. Februar. Allerdings galt der Militärpatrouillenlauf bei den Winterspielen von 1936 in Garmisch-Partenkirchen nur als Demontrationswettkampf und nicht als offizielle Olympiadisziplin. In der siegreichen italienischen Mannschaft war damals auch ein gewisser Luigi Perenni, der als Luis Prenn in Innichen zur Welt gekommen war und in der Faschistenzeit seinen Namen ändern musste.

Luis Prenn, nach dem die Luigi-Perenni-Kaserne in Courmayeur benannt ist, kam im August 1943 bei einem Kletterunfall ums Leben.

Den Militärpatrouillenlauf kann man als Vorläufer des heutigen Biathlons sehen.

Autor: ds

Kommentare ( ... )

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..