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Nach Muzatons spektakulärer Rettungstat folgt der bittere Verdacht. © Screenshot

Muzatons tragische Rolle: Erst Husarenstück, dann der Schock

Maxence Muzaton hat am Sonntag bei der WM-Abfahrt in Cortina mit seinem Husarenstück für die spektakulärsten Bilder der Weltmeisterschaft gesorgt. Allerdings ist die ganze Geschichte doch nicht so glimpflich ausgegangen wie anfangs angenommen.

Es sind Szenen, die es so wohl noch nie gegeben hat im Skizirkus: Der Franzose Maxence Muzaton kam bei seiner Abfahrt auf einer Bodenwelle zu Sturz, touchierte mit der Schulter den Boden, drehte sich einmal um 180 Grad und stand plötzlich wieder auf seinen Skiern – nur eben rückwärts (siehe Video hier).


Diese „Zirkuseinlage“, wie sie ORF-Experte Armin Assinger nannte, schlug hohe Wellen und wurde von Medien weltweit aufgegriffen. Doch schon kurz nach seinem Husarenstück fasste sich Muzaton an beide Knie. Obwohl er die Strecke selbst verlassen konnte, lag der Verdacht einer Verletzung vor.

Das Kreuzband soll gerissen sein
Während das Rennen noch lief, machte sich Muzaton auf ins Krankenhaus. Wie später auf der Mannschaftsführersitzung laut APA bekannt wurde, wird beim Franzosen ein Kreuzbandriss vermutet. Gewissheit darüber soll eine Magnetresonanz bringen. Auch beim Südtiroler Florian Schieder liegt der Verdacht auf Kreuzbandriss vor (SportNews berichtete).

Autor: det

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