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Der Verletzungsteufel hat bei Norwegen erneut böse zugeschlagen. © AFP / CHRISTOF STACHE

Norwegens Verletzungs-Alptraum nimmt kein Ende

Die Weltmeisterschaft in Cortina hat noch nicht einmal richtig begonnen, da ist ein norwegischer Superstar schon wieder abgereist.

Es ist wie verhext im norwegischen Ski-Team: Bereits in den letzten Wochen mussten mit Lucas Braathen, Aleksander Aamodt Kilde und Atle Lie McGrath gleich 3 Stars ihre Saison aufgrund von Knieverletzungen frühzeitig beenden. Nun hat es das nächste Ass erwischt: Adrian Smiseth Sejersted, der mit 26 Jahren heuer die Saison seines Lebens fuhr, ist bereits von Cortina abgereist.


Das gab der Speed-Spezialist am Dienstag auf Social Media bekannt. „Wir sehen uns nächstes Jahr. Das Knie macht Probleme, ich muss mich operieren lassen“, so die Botschaft von Sejersted.

Das Knie ist das Problem
Dem 26-Jährigen hat das rechte Knie schon länger Probleme bereitet, unter anderem musste er nach den Bormio-Rennen eine längere Pause einlegen. Deshalb war Sejersted schon mit Bedenken nach Cortina gereist. Weil sich der Zustand des Knies nicht verbesserte, entschied der Norweger schließlich, die WM sausen zu lassen, sich einer Operation zu unterziehen und dafür im Olympia-Winter richtig anzugreifen.

Für Norwegen ist Sejersteds Ausfall ein herber Schlag: Er war nach Aleksander Aamodt Kilde heuer der erfolgreichste „Elch“ in den Speed-Disziplinen. In den Super-Gs von Val d’Isére und Bormio war er als Zweiter bzw. Dritter erstmals in seiner Karriere auf das Weltcup-Podest gefahren. Gerade deshalb wäre Sejerstad heuer auch ein heißer Medaillenkandidat gewesen, doch die bisher beste Saison seiner Karriere bleibt ungekrönt.

Autor: det

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