4 Extremsport

Aaron Durogati bei seiner Wanderung am Comer See. © www.redbullmediahouse.com

Jetzt wird es richtig schwer für Aaron Durogati

Die Red Bull X-Alps biegt auf die Zielgerade ein. Einige Athleten sind schon im Ziel, andere kämpfen noch darum, das abenteuerlichsten Rennen der Welt zu Ende zu bringen. Für den Südtiroler Aaron Durogati wird’s aber richtig schwer.

Das legendäre Hike-and-Fly-Rennen, bei dem die Extremsportler zu Fuß und mit dem Gleitschirm eine über 1000 Kilometer lange Strecke quer durch die Alpen bewältigen müssen, endet am Freitag. Vier Athleten sind bereits im Ziel, 17 weitere kämpfen nun gegen die Uhr, um rechtzeitig im malerischen Zell am See in Österreich die Ziellinie zu überqueren.


Der Meraner Aaron Durogati war zu Beginn des Rennens Teil der Topgruppe und konnte lange Zeit mit dieser Schritt halten. Doch auch der Südtiroler musste der X-Alps Tribut zollen und verlor letzthin an Boden. Am Mittwoch erreichte Durogati zwar Checkpoint 10, den Piz Palü (Schweiz) – dass er es aber bis Freitag nach Zell am See schafft, dafür werden die Chancen immer geringer. Einerseits, weil noch 200 Kilometer fehlen. Andererseits, weil er am Mittwoch eine 12-Stunden-Strafe wegen Verletzung des Luftraums erhielt. Da Durogati für heute seinen Night Pass gezogen hat, wird er versuchen, so weit wie möglich zu kommen, bevor er am Freitagmorgen seine Strafe absitzen muss.

Grossrubatscher schlägt sich tapfer
Eine starke Figur gibt bei der X-Alps auch der zweite Südtiroler im Bunde, Tobias Grossrubatscher aus Kastelruth, ab. Er ist immer noch im Rennen und wird in Kürze den Checkpoint 10 erreichen. Möglicherweise kann er auf der Zielgeraden auch noch Durogati einholen. Alleine die Tatsache, dass er so lange durchhält, ist als Erfolg zu verbuchen, immerhin sind etliche andere Extremsportler schon nicht mehr im Rennen.

Den Sieg hat sich schon am Montag der Schweizer Chrigel Maurer gesichert (SportNews berichtete).

Das Live-Tracking des Rennens gibt es hier.

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