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Darf an den Olympischen Spielen in Tokio nicht teilnehmen: Christian Coleman. © APA/afp / KARIM JAAFAR

Olympia-Aus für Sprintweltmeister

Zwar wurde die Dopingsperre des US-Sprinters Christian Coleman von 24 auf 18 Monate reduziert, jedoch wird der Weltmeister von 2019 trotzdem die Olympischen Spiele in Tokio verpassen.

Zunächst hatte die unabhängige Integritätskommission (AIU) des Weltverbandes World Athletics eine zweijährige Sperre gegen Coleman verhängt. Grund dafür war seine mehrmalige Abwesenheit bei Dopingkontrollen. Das Verfahren wurde nun neu aufgerollt und zugunsten des angeklagten Athleten entschieden. Nichtsdestotrotz muss der Sprintstar auf seine Olympiateilnahme verzichten, da die seit 14. Mai 2020 geltende Sperre trotzdem noch bis November 2021 andauern wird.


Während Coleman enttäuscht über die endgültige Entscheidung und die damit verpassten Olympischen Spiele ist, blickt er bereits in die Zukunft. „Ich freue mich darauf, die Vereinigten Staaten bei den Weltmeisterschaften 2022 zu vertreten, insbesondere bei den ersten Weltmeisterschaften, die im nächsten Sommer in den Vereinigten Staaten ausgetragen werden, wo ich meinen Weltmeistertitel gegen einen neuen Olympiasieger über 100 Meter verteidigen will“, gibt er sich kämpferisch.

Der Medaillenspezialist
Christian Coleman wurde bei den Weltmeisterschaften 2019 in Doha Weltmeister über 100 Meter (9,76-Sekunden) und holte Gold mit der Staffel des US-Teams.

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