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Für Alex Schwazer könnte die Olympia-Verschiebung eine neue Chance sein.

Olympia-Verschiebung: Schwazer darf wieder hoffen

Wegen der Coronavirus-Pandemie wurden die Olympischen Sommerspiele auf 2021 verschoben. Für Alex Schwazer ergibt sich dadurch eine neue Chance.

„Sein Talent und seine Motivation sind nach wie vor intakt. Für ihn könnte es eine neue Chance sein“, erklärte Schwazers Trainer Sandro Donati gegenüber der Nachrichtenagentur ANSA. Der Coach spielt damit auf die Olympia-Verschiebung an: Die Spiele werden wie berichtet nicht in diesem Sommer, sondern erst 2021 über die Bühne gehen.

Schwazer ist noch bis 2024 wegen Dopings gesperrt. Vor Gericht kämpft der Kalcher Olympiasieger jedoch nun schon seit Jahren gegen diese Sperren. Er sei nämlich unschuldig und reingelegt worden, beteuert Schwazer immer wieder.

Doping-Probe manipuliert?
Tatsächlich erhärtete sich in den letzten Monaten der Verdacht, dass Schwazers verhängnisvolle Doping-Probe vom 1. Jänner 2016 nachträglich manipuliert worden sein könnte. Bewiesen wurde es bisher aber noch nicht. Ende Juli wird das Gericht in Bozen die Resultate der Untersuchungen bekanntgeben. „Jetzt haben wir ein Jahr länger Zeit, um seine Unschuld zu beweisen“, gibt sich Donati hoffnungsvoll.

Zuletzt hatte Alex Schwazer wieder begonnen, zu trainieren. „Alex ist nach wie vor bärenstark. Sein Talent ist intakt“, so Donati. Bleibt abzuwarten, wie es in der Causa Alex Schwazer weiter geht. Klar ist: Bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio wäre der Wipptaler 36 Jahre alt.

Autor: det

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