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3000-Meter-Hindernis-Läuferin Katja Pattis liebäugelt mit einer Medaille. © FRANCESCA GRANA

Schrumpf-Aufgebot bei der Italienmeisterschaft

In Rieti findet vom Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juni die Leichtathletik-Italienmeisterschaft der allgemeinen Klasse statt. Insgesamt sind über 600 Athletinnen und Athleten gemeldet, mit dabei auch fünf Südtiroler.

Im Guidobaldi-Stadion findet nach 2003 und 2016 zum dritten Mal die Italienmeisterschaft der „Assoluti“ (Allgemeine Klasse) statt. Am Wochenende werden im Latium insgesamt 42 Titel vergeben. Selten war das Interesse für eine Italienmeisterschaft so groß wie für die 112. Auflage in Rieti. Bei den Titelkämpfen werden nämlich auch die Weltmeisterschaft- und Europameisterschaft-Tickets in Eugene bzw. München vergeben.


Im Vorjahr in Rovereto gewannen die beiden Mehrkämpfer vom SV Lana, Simon Zandarco und Linda Maria Pircher, Silber und Bronze im Zehn- bzw. Siebenkampf. Außerdem kürte sich der Kugelstoßer vom Athletic Club 96 Bozen, Nicholas Ponzio, zum Italienmeister. Sein Teamkollege Antonio Infantino holte Silber über 200 Meter und Linda Palumbo vom Südtirol Team Club gewann Bronze im 3000-Meter-Hindernislauf.

Linda Pircher startet in der Königsdisziplin, den Siebenkampf. © FIDAL Grana + Paree

Diesmal werden in Rieti nur fünf Südtiroler Athleten mit von der Partie sein. Auch heuer will Pircher bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden. Die Burgstallerin geht im Siebenkampf als Dritte der Meldeliste an den Start, ihr Teamkollege Zandarco weist hingegen im Zehnkampf die sechstbeste Marke auf. Zudem sind die Südtiroler Augen auf Katja Pattis gerichtet. Die Tierserin ist über 3000-Meter-Hindernis mit der drittbesten Zeit von 10:22.67 Minuten gemeldet, eine Podestplatzierung ist ihr also durchaus zuzutrauen. Erst vor zwei Wochen in Florenz kürte sich die Athletin vom Südtirol Team Club in dieser Disziplin zur U23-Italienmeisterin.

Simon Zandarco vertritt Südtirol im Zehnkampf. © FIDAL Grana + Paree


Teamkollegin und 400-Meter-Ass Petra Nardelli peilt in Rieti hingegen ihre erste 52er-Zeit an. Die Eggerin hat eine Saisonbestzeit von 53.40 Sekunden aufzuweisen, für eine Medaille wird es wohl schwierig. Mit Spannung erwartet wird der Auftritt von Stabhochspringer Nicolò Fusaro. Der Bozner stellte erst vor kurzem mit 5.26 Meter einen neuen Bestwert auf, in der Startliste weist er die siebtbeste Höhe auf. Nicholas Ponzio geht im Diskuswerfen als Topfavorit ins Rennen.
Verletzungspech bei restlichen Südtiroler-Assen
Andere Südtiroler Asse plagen hingegen Verletzungssorgen. Nicht an den Start gehen können die Lananer Stabhochspringerin Nathalie Kofler, die Meraner Geherin Sara Buglisi, Weitspringerin Anna Menz aus Marling, die Brunecker 400-Meter-Hürdenläuferin Caren Agreiter sowie die beiden Bozner Nicola Paletti im Mehrkampf und Weitspringer Destiny Nkeonye.

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