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Sieger über 50 km: Yusuke Suzuki aus Japan © SID-IMAGES/AFP / MUSTAFA ABUMUNES

Suzuki geht zum WM-Titel

Bei der Leichtathletik-WM in Doha wurden die Titel über 50km Gehen vergeben.

In der nächtlichen Hitze der katarischen Hauptstadt erreichte Suzuki das Ziel am Sonntagmorgen um 3.34 Uhr Ortszeit, mit einer Siegerzeit von 4:04:20 Stunden war es das mit Abstand langsamste Rennen der WM-Geschichte. 1991 im ebenfalls sehr heißen Tokio hatten Aleksander Potaschow (UdSSR) 3:53:09 Stunden zum Sieg gereicht.

Hinter Suzuki, der sich bereits kurz nach dem Start abgesetzt hatte, holte der 43 Jahre alte Portugiese Joao Vieira Silber (4:04:59) und wurde damit ältester Medaillengewinner in der Geschichte der Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Bronze ging an den Kanadier Evan Dunfee (4:05:02).

Bronze für Italien bei den Frauen
Bei den Frauen, die zeitgleich mit den Männern gestartet waren, siegte die Chinesin Liang Rui in 4:23:26 Stunden vor ihrer Landsfrau Li Maocuo (4:26:40) und Elenonora Giorgi aus Italien (4:29:13). Giorgi holte die 1. WM-Medaille für Italien bei den Titelkämpfen am Persischen Golf.

Dramatische Szenen kollabierender Athleten wie beim Frauen-Marathon in der Nacht zuvor blieben bei erneut rund 32 Grad und 73 Prozent Luftfeuchtigkeit weitgehend aus. Dennoch mussten einige Starter und Starterinnen den Bedingungen Tribut zollen. Prominenteste Ausfälle waren Titelverteidiger und Weltrekordler Yohann Diniz (41/Frankreich), der noch vor der 20-km-Marke aufgab, sowie Rio-Olympiasieger Matej Toth (36/Slowakei).

Autor: sid/zor

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