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Sebastian Vettel fuhr am Freitag in die McLaren-Box und musste anschließend selbst über seinen Fauxpass schmunzeln. © APA/afp / GABRIEL BOUYS

Amüsante Irrfahrt: Vettel fährt zur Box der Konkurrenz

Seine kurze Irrfahrt in der Boxengasse amüsierte auch Sebastian Vettel. Statt die wartende Crew bei Aston Martin anzusteuern, bog der 33-Jährige im Formel-1-Training von Portimão am Freitag zur McLaren-Garage ab.

„Tut mir leid, das musste ja irgendwann passieren. Ich habe mich schon gewundert, warum niemand da war“, funkte der Hesse mit heiterem Unterton an sein neues Team. Im Vorjahr war die McLaren-Box noch von Vettels altem Arbeitgeber Ferrari belegt worden, da hatte er wohl kurz die Orientierung verloren.


Auch sonst ist der viermalige Weltmeister anscheinend immer noch nicht so richtig angekommen bei Aston Martin und in seinem grünen Dienstwagen. Nach zweimal Platz 15 in den ersten beiden Saisonläufen und vielen Pannen war Vettel auch bei den ersten Übungseinheiten zum Großen Preis von Portugal weit von den Spitzenrängen entfernt. Zum Auftakt wurde er 16., die zweite Einheit beendete er auf Platz 15.

„Es haut noch nicht so ganz hin wie ich will“, sagte Vettel am Sky-Mikrofon. „Es ist im Moment noch ein bisschen schwer, alles zusammenzubringen. Wir haben relativ viel probiert, aber sind noch nicht auf das beste Ergebnis gekommen“, erklärte der Heppenheimer. Erneut war er deutlich langsamer als Teamkollege Lance Stroll, sein erster Gradmesser.

Schlagwörter: Motorsport

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