5 Formel 1

Sergio Perez denkt offenbar an einen Rücktritt. © ANSA / SIMON BAKER

F1-Star droht mit Rücktritt: „Das ist ein No-Go“

Nach dem Start in eine neue Ära tüftelt man in der Formel 1 weiterhin daran, das Produkt attraktiver zu machen. Doch während die Organisatoren die Grenzen immer weiter nach oben verschieben wollen, ist für einen Star im Grid das Fass kurz vor dem Überlaufen. Sogar ein Rücktritt steht im Raum.

Am 8. Mai feiert die Königsklasse des Motorsports seine Premiere in Miami, im kommenden Jahr steigt in Las Vegas das Comeback des insgesamt dritten Grand Prix der USA im Rennkalender. Darüber hinaus sollen in den kommenden Jahren Rennen in Vietnam und Kolumbien stattfinden. Die Blase der Formel 1 wächst immer weiter – für Sergio Perez ein Alarmsignal.


Wenn es nach dem Mexikaner geht, habe man das Maximum bereits erreicht. Die 23 Rennen der Saison 2022 sind bereits neuer Rekord, für das nächste Jahr sind mit Katar und Las Vegas bereits zwei weitere Neuzugänge fix. „Wir haben so viele Rennen“, stellte der 32-Jährige im Gespräch mit The Athletic fest. Die Auswirkungen davon würden sich auch auf das Privatleben der Protagonisten auswirken.

Perez denkt an Rücktritt

Mittlerweile würde es für die Fahrer nach einem Grand Prix direkt in die Vorbereitung für das folgende Rennen gehen. Zeit für Familie gebe es dabei nicht. „Wir haben vor jedem Rennen Simulator-Tests und wir haben viele Partnerevents. Wir haben im Grunde überhaupt keine Zeit für mehr für uns und die Familie“, so der Teamkollege von Weltmeister Max Verstappen.

Die Teams stoßen an ihre Belastungsgrenze. © APA/afp / GUGLIELMO MANGIAPANE

Sollte sich an der Expansionsstrategie von FIA und Liberty Media nichts ändern, könnte sich Perez einen Rücktritt vorstellen: „Wenn der Kalender noch weiter wächst, werde ich da definitiv nicht mehr mitmachen“, unterstrich er seine Ansichten. „Natürlich gibt es eine große Nachfrage, aber auf der anderen Seite sind mehr Rennen ein No-Go, zumindest für mich.“ Der Vertrag des Mexikaners läuft bei Red Bull am Ende des Jahres aus.

Die stete Erweiterung des Rennkalenders stieß in den vergangenen Wochen immer häufiger auf Kritik. Viele Teams befürchten eine Überlastung ihrer Mitglieder und eine Übersättigung des Marktes.

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