5 Formel 1

Die Fans müssen in Monza draußenbleiben, allerdings können sie Pappkameraden erwerben. © APA/afp / JOE KLAMAR

Für 40 Euro: Fans können in Monza als Papptafeln dabei sein

Die Formel 1 macht es wie so mancher Fußballverein und stellt für den Grand Prix von Italien (6. September) Pappkameraden auf den Tribünen auf.

„Face for Fan“ heißt die Initiative, bei der die Anhänger für knapp 40 Euro ihr Bild im Autodrom von Monza aufstellen lassen können. Ein Teil der Erlöse soll Benefiz-Zwecken im Kampf gegen das Coronavirus zugute kommen.

Fan-Rückkehr noch im September?
Die Königsklasse fährt seit ihrem Saisonstart Anfang Juli hinter verschlossenen Türen und hofft, dies im Laufe des Jahres ändern zu können. Die Organisatoren des Großen Preises von Russland in Sotschi (27. September) gehen das Thema offensiv an und haben nach eigenen Angaben den Ticketverkauf gestartet. So sollen 50 Prozent der Tribünenkapazität im Olympiapark genutzt werden, sagte Alexej Titow vom Rennpromoter Rosgonki kürzlich dem Fachmagazin Autosport: „Das bedeutet, dass die maximale Anzahl der Fans 32.000 nicht überschritten wird.“

Am 11. Oktober soll die Formel 1 am Nürburgring fahren, die Rennstrecke in Deutschland empfing am vergangenen Wochenende im Rahmen des ADAC GT Masters schon in begrenzter Zahl Zuschauer. Rückschlüsse auf die Möglichkeiten im Rahmen des Formel-1-Rennens seien aber noch nicht möglich, teilte Pressesprecher Alexander Gerhard mit. Die erfolgreiche Durchführung des GT Masters zeige jedoch grundsätzlich, „dass unser Konzept auch in der Praxis funktioniert.“

Autor: sid

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