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Die MotoGP-Piloten 2019 © APA/afp / GIUSEPPE CACACE

Das müssen Sie vor dem WM-Start wissen

In der Wüste von Katar startet die Motorrad-WM an diesem Wochenende in die neue Saison. SportNews beantwortet vor dem Auftakt in Doha die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangslage?
Wie in den Vorjahren ist die MotoGP die Königsklasse und genießt die größte Aufmerksamkeit. Die Rennen der Moto2- und Moto3-WM runden die Renn-Wochenenden ab. Und erstmals starten in der MotoE elektrisch angetriebene Motorräder. In der MotoGP und in der Moto3 gab es beim Regelwerk nur geringfügige Modifikationen. Für die Moto2 wurde in Triumph ein neuer Lieferant für die Einheitsmotoren gefunden. Der Kalender umfasst wieder 19 Veranstaltungen. Gestartet wird die Saison traditionell in Katar, Valencia ist Mitte November letzte Station. Für die Fans in Südtirol besonders interessant sind die WM-Läufe in Mugello (2. Juni), auf dem Red-Bull-Ring in Österreich (11. August), und in Misano (15. September).

Was dürfen die Fans in der MotoGP erwarten?
Weltmeister Marc Márquez (Honda) ist erneut der Top-Favorit. Doch der Titelverteidiger geht nach einer Schulteroperation geschwächt in die neue Saison. Vizeweltmeister Andrea Dovizioso (Ducati) und Maverick Viñales (Yamaha) überzeugten in den Wintertests. Altmeister Valentino Rossi (Yamaha) ist auch mit 40 Jahren nicht zu unterschätzen. Marquez erhält in Ex-Weltmeister Jorge Lorenzo einen neuen Teamkollegen. Auf dem Papier verfügt Honda somit über die stärkste Fahrerpaarung, doch auch Lorenzo startet geschwächt. Denn der Spanier erlitt im Training einen Kahnbeinbruch und musste einen der zwei Wintertests absagen.

Was ist die MotoE?
Erstmals wird im Rahmen der MotoGP eine Meisterschaft für elektrisch angetriebene Motorräder ausgefahren. Bei fünf der 19 Rennen startet die MotoE. Zwölf Teams mit 17 Fahrern und einer Fahrerin nehmen an der Serie teil. Das erste MotoE-Rennen der Geschichte steigt Anfang Mai in Jerez/Spanien.

Wo läuft die Motorrad-WM im Fernsehen?
ServusTV hat sich die Übertragungsrechte für Deutschland gesichert und tritt die Nachfolge von Eurosport an. „Wir zeigen die Qualifyings und die Rennen aller Klassen. Es wird immer live, in HD und kostenlos zu empfangen sein“, betont ServusTV-Experte Alex Hofmann. Er selbst debütierte 2002 in der Königsklasse und fuhr 2007 seinen letzten Grand Prix. Mit dem ehemaligen MotoGP-Piloten Stefan Bradl hat ServusTV einen weiteren Experten im Boot.

Autor: dpa

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