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Joan Mir feiert den mit Abstand größten Erfolg seiner Karriere. © APA/afp / LLUIS GENE

Joan Mir: Wenn Beständigkeit zum WM-Titel führt

Beständigkeit auf hohem Niveau hat sich für Joan Mir und Suzuki bezahlt gemacht.

Der spanische Motorrad-Pilot sicherte sich am Sonntag vorzeitig den WM-Titel in der Königsklasse MotoGP. Eine Woche nach seinem einzigen Saisonsieg ebenfalls in Valencia genügte dem 23-Jährigen mit seiner Suzuki der 7. Platz, um die Nachfolge seines verletzt ausgefallenen Landsmanns Marc Marquez anzutreten.

Suzukis Team-Chef Davide Brivio (links) ließ seinen Emotionen freien Lauf. © APA/afp / LLUIS GENE


„Ich kann nicht beschreiben, was ich fühle“
Joan Mir

Vor dem Saisonfinale in einer Woche in Portimao (Portugal) liegt Mir, der je drei Mal Zweiter und Dritter war, uneinholbar 29 Punkte vor dem Italiener Franco Morbidelli, der seinen 3. Saisonsieg feierte. Mir verhalf damit Suzuki zum 1. Titel in der Königsklasse seit Kenny Roberts (USA) im Jahr 2000. Der Moto3-Weltmeister von 2017 bestreitet erst seine 2. Saison in der MotoGP und war von seinen Emotionen überwältigt. Er wisse nicht, ob er weinen oder lachen solle, meinte der Mallorquiner auf ServusTV. „Ich kann nicht beschreiben, was ich fühle. Ich habe mein ganzes Leben dafür gekämpft, jetzt habe ich mir meinen Traum erfüllt.“
Morbidelli hadert nach Sieg
Der Yamaha-Fahrer Morbidelli absolviert sein 3. und bisher erfolgreichstes MotoGP-Jahr. Alle 3 Siege gelangen dem Italiener heuer. Am Sonntag konterte er in der Schlussrunde eine Attacke von Jack Miller (AUS/Ducati), der 0,093 Sekunden zurücklag. Der 25-Jährige war trotz des Sieges etwas enttäuscht. „Leider haben wir die WM verloren.“

Autor: dl/apa

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