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Fabio Quartararo musste seine WM-Führung abgeben. © APA/afp / PIERRE-PHILIPPE MARCOU

„Mein Arm war wie ein Stein“: Quartararo löst Rätsel

Fabio Quartararo lag am Sonntag beim Grand Prix in Jerez (Spanien) lange in Führung. Doch dann wurde der junge Franzose mit Fortdauer des Rennens nach hinten durchgereicht und musste sich am Ende mit Rang 13 zufrieden geben. Nun hat der Yamaha-Pilot die Begründung dafür geliefert.


Der Franzose startete am Sonntag von der Pole-Position und schnappte sich die Führung nach einem zwischenzeitlichem Rückfall auf Platz 4 schnell wieder zurück. 11 Runden vor Schluss büßte er dann an Pace ein und fiel am Ende gar auf Rang 13 zurück. Damit musste Quartararo (64 Punkte) seine WM-Führung an den Italiener Francesco Bagnaia (66) abgeben.

„Ich hatte überhaupt keine Kraft mehr.“
Fabio Quartararo

Fabio Quartararo musste sich am Sonntag mit Platz 13 zufrieden geben. © APA/afp / PIERRE-PHILIPPE MARCOU


„Ich hatte ein großes Problem mit dem Arm. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Mein rechter Arm war wie ein Stein. Ich hatte überhaupt keine Kraft mehr“, gab der 22-jährige Quartararo zu Protokoll.
Das Phänomen Armpump
Für den Yamaha-Pilot kein neues Problem: Bereits vor 2 Jahren unterzog sich Quartararo einer Armpump-Operation am rechten Arm. Ein Armpump ist in der MotoGP ein altbekanntes Phänomen. Wenn die Muskulatur im Unterarm über einen längeren Zeitraum angespannt ist, kann dies zum einem verminderten Blutfluss führen. Die Konsequenz sind taube Arme und Kraftverlust in den Handmuskeln.

Ob sich Quartararo nun erneut einer Operation unterziehen müsse, wisse er noch nicht: „Keine Ahnung. Mein Manager und mein bester Freund suchen nach der besten Möglichkeit.“

Autor: dl

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