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Rund 4000 Mountainbiker gingen am Samstag in Niederdorf an den Start. © Alessandra Lazzarotto Photograph

Dolomiti Superbike: Eine Favoritin und ein Überraschungssieger

Rund 4000 Biker waren bei der Jubiläumsausgabe des Dolomiti Superbike mit Start und Ziel in Niederdorf dabei. Während bei den Damen mit Mara Fumagalli eine Mitfavoritin siegte, gewann bei den Herren etwas überraschend der Tscheche Martin Stosek.

Die Mountainbiker gingen beim Südtirol Dolomiti Superbike am Samstag traditionell auf zwei Strecken an den Start. Auf der kürzeren Stecke galt es 60 Kilometer und 1785 Höhenmeter zu bewältigen, auf der längeren 113km und 3357hm.

Auch die 25. Ausgabe dieses Rennens war hochkarätig besetzt. Der Sieg ging jedoch an einen Überraschungsmann. Der Tscheche Martin Stosek ließ die Marathon-Spezialisten um Vorjahressieger und Vize-Europameister Samuele Porro, Leonardo Paez, Juri Ragnoli, Daniele Mensi, Europameister Tiago Ferreira und Co. allesamt hinter sich und siegte auf der langen Strecke mit einer Zeit von 4:27.04,7 Stunden vor seinem Landsmann Kristian Hynek (+35,8 Sekunden). Der Kolumbianer Paez, Sieger von 2016 und 2006, musste sich mit Rang drei begnügen. Ragnoli landete als bester „Azzurro“ auf Platz vier. Mitfavorit Porro kam nicht über Rang sieben hinaus.

Der König von Niederdorf: Der Tscheche Martin Stosek.

Der Sarner Franz Hofer landete als bester Südtiroler auf dem 20. Platz, der Villanderer Marathon-Profi Fabian Rabensteiner holte Rang 22.

Bei den Damen gab es hingegen einen Favoritensieg. Europameisterin Mara Fumagalli siegte in 5:28.57,0 Stunden vor der Slowenin Blaza Pintaric (+1.08 Minuten) und Katazina Sosna aus Litauen (+2.41). Die „Azzurra“ Elena Gaddoni verpasste das Podest hingegen knapp. Die Ahrntalerin Elisabeth Steger überzeugte mit Platz acht in 6:06.43,9 Stunden.

Das Podest der Damen. © fci


Südtiroler Podestplätze auf Kurzdistanz
Über Podestplätze durften Südtirols Mountainbikerinnen jubeln. Hinter der siegreichen Chiara Burato (2:44.24,1 Stunden) landete die Olangerin Anna Oberparleiter (+2.25,3) auf Rang zwei, der dritte Platz ging an die Pusterer Cross-Triathletin Sandra Mairhofer (+6.17,2).

Anna Oberparleiter (zweite von links) und Sandra Mairhofer (dritte von rechts) auf dem Podest.


Die Kurzdistanz der Herren entschied Stefano Valdrighi in 2:15.39,8 Stunden für sich. Der Italiener verwies seine Landsleute Nicola Taffarel (+26,3 Sek.) und Martino Fruet (+1.15) auf die Ränge zwei und drei. Der Olanger Klaus Fontana verpasste das Podest als Vierter (+2.43,5).
Die Ergebnisse im Überblick
Marathondistanz, Herren
Pos.NameLandZeit
1.Martin StosekCZE4:27.04,7
2.Kristian HynekCZE+35,8
3.Leonardo PaezCOL+1.42,2
4.Juri RagnoliITA+1.51,8
5.Daniele MensiITA+1.52,4
6.Tiago FerreiraPRT+3.06,3
20.Franz HoferSarntal+27.40,9
22.Fabian RabensteinerVillanders+30.20,4

Damen
Pos.NameLandZeit
1.Mara FumagalliITA5:28.57,0
2.Blaza PintaricSLO+1.08,8
3.Katazina SosnaLIT+2.41,7
4.Elena GaddoniITA+6.47,8
5.Jana PichlikovaCZE+21.38,1
6.Katrin SchwingGER+30.08,5
8.Elisabeth StegerAhrntal+37.46,9

Kurzdistanz, Herren
Pos.NameLandZeit
1.Stefano ValdrighiITA2:15.39,8
2.Nicola TaffarelITA+26,3
3.Martino FruetITA+1.15,3
4.Klaus FontanaOlang+2.43,5
5.Michael WohlgemuthSarntal+3.22,9
6.Alberto BrancatiITA+9.06,3



Damen
Pos.NameLandZeit
1.Chiara BuratoITA2:44.24,1
2.Anna OberparleiterOlang+2.25,3
3.Sandra MairhoferTaisten+6.17,1
4.Greta PallhuberOlang+14.08,6
5.Nicol GuidolinItalien+14.46,4
6.Klara UrschTscherms+21.15,7


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