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Manfred Mölgg mit OK-Chef Kurt Ploner. © Harald Wisthaler

Mölgg und Heel duellieren sich auf dem Mountainbike

Am Samstag, den 13. Juli feiert der Südtirol Dolomiti Superbike Jubiläum. Das Rennen gehört zu den bestbesuchten und beliebtesten in ganz Italien. Grund dafür sind neben den vielen Hobbyradlern auch die bekannten Athleten aus anderen Sportarten.

Unter teilnehmenden Sportlern befinden sich diesmal zwei Skifahrer, nämlich Werner Heel, der kürzlich seine Karriere beendet hat und nun einen Ski-Trainer-Kurs am Silfser Joch macht und Manfred Mölgg, der noch aktive Skirennläufer, der einmal WM-Silber und einmal den Slalom-Gesamtweltcup gewonnen hat. Die Radler können entweder die kurze oder die lange Strecke auswählen. Bei der kurzen Strecke müssen 60km und 1.785hm (Start 8.45 Uhr) absolviert werden, auf der langen Distanz warten 113km und 3.357hm (7.30 Uhr) auf die Sportler. Beide Strecken führen durch das Pustertal, Start- und Zielort ist Niederdorf.

Heel stapelt tief
Auf die Frage warum Heel teilnimmt, meinte er: „Das letzte Mal habe ich 2011 teilgenommen, jetzt treibe ich keinen Sport mehr auf hohem Niveau und ich kann mehr mit dem Fahrrad fahren. Die Einladung kam von OK-Chef Kurt Ploner, der ein guter Freund ist. Ich habe mich für die Teilnahme an diesem großen Fest entschieden, weil ich leidenschaftlicher Radfahrer bin“. Dass das Rennen einen sehr hohen Zuspruch erhält, kommt für den Lebenspartner von Manuela Mölgg nicht überraschend: „Die Teilnehmer dürfen sich auf eine atemberaubende Umgebung und Natur freuen. Man hat zwar nicht viel Gelegenheit sich während des Rennens umzusehen, aber viele Teilnehmer kommen schon früher und genießen auch die Umgebung.“

Obwohl Heel ein begnadeter Radfahrer ist, glaubt er Manfred Mölgg nicht schlagen zu können: „Es wird ein interessantes Rennen, so können wir uns vergleichen. Manfred ist sehr stark auf dem Mountainbike, aber in der Abfahrt kann ich ihn schlagen. Er wird aber sicher zuerst ankommen “, so Heel.
Mölgg versucht sich auf der kurzen Strecke
Mölgg, der für seine Rad-Leidenschaft bekannt ist, freut sich auch auf das Rennen: „Ich fahre sehr gerne Rad, nicht nur weil es eine gute Vorbereitung für die Ski-Saison ist. Ich bin mit dem Rad gut unterwegs. Wenn die Beine gut sind, ist auf dem Rad einiges drin“. Der 37-Jährige wird jedoch „nur“ das Rennen über die kurze Distanz bestreiten: „Aufgrund des Trainings im Fitnessraum schaffe ich die lange Distanz noch nicht, ich versuche schnell zu sein, ein Platz unter den ersten 40 ist meist drin“, so Mölgg.

Autor: pm/leo

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