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Manuel Quinziato blickt auf die Heim-Etappen (Foto: Flickr/BMC)

Quinziato: "Das werden ganz besondere Tage"

Es war bislang nicht der Giro d'Italia von BMC-Edelhelfer Manuel Quinziato. Doch die nächsten Etappen, die bei ihm vor der Haustür in Südtirol ausgetragen werden, will er in vollen Zügen genießen.

In der Gesamtwertung liegt Quinziato mit einem Rückstand von rund drei Stunden jenseits der Top-100. Doch dieses Ranking ist zweitranging für ihn, der seit Jahren einer der wertvollsten "Wasserträger" im BMC Team ist. Vielmehr will er die bevorstehenden Teilstücke, beginnend bei jener am Donnerstag von Moena nach St. Ulrich, einfach auskosten und dann vielleicht auf der Schlussetappe nach Mailand nochmal ganz vorne mitmischen. "Die Alpenstraßen kommen Fähigkeiten sicherlich nicht entgegen. Das wird richtig harte Arbeit für mich. Dennoch freue ich mich ungemein, bei meinem letzten Giro nochmal durch Südtirol fahren zu dürfen. Ich hoffe, dass viele Zuschauer an die Strecke kommen", so der 37-jährige Bozner.

Nach den fünf Berganstiegen nach St. Ulrich, dem Teilstück am Freitag von Innichen nach Piancavallo und der letzten Bergankunft am Samstag könnte am Abschlusstag Quinziatos Stunde schlagen. Das weiß auch der Südtiroler selbst: "Ich habe ein gutes Gefühl für das abschließende Zeitfahren. Sicherlich bin ich in einer besseren Verfassung als im Vorjahr und werde alles geben, um ein persönliches Erfolgserlebnis einzufahren."



Autor: sportnews