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Giro-Mitfavorit Remco Evenepoel (Mitte) hatte auf dem Schotterteilstück große Mühe. © APA/afp / LUCA BETTINI

Giro: Evenepoel verschwindet im Staub der Schotterpiste

Ein Tagessieger aus der Schweiz, ein Leader in Rosa auf Erfolgskurs und ein belgischer Wunderjunge als großer Verlierer. Die 11. Etappe des Giro d'Italia hatte einiges zu bieten.

Den Tagessieg auf dem Teilstück von Perugia ins 162 Kilometer entfernte Montalcino sicherte sich der Schweizer Radprofi Mauro Schmid vor dem italienischen Mitausreißer Alessandro Covi. Die Ausreißergruppe hatte sich kurz nach dem Start in Perugia vom Feld abgesetzt und zwischenzeitlich einen Vorsprung von fast 15 Minuten herausgefahren.


Remco Evenepoel – in seiner belgischen Heimat als neuer Eddy Merckx gefeiert – war dagegen der große Verlierer. Nach einer 35 Kilometer langen Schotterpassagen, bekannt aus dem Eintagesrennen Strade Bianche, verlor der 21-Jährige über zwei Minuten auf Egan Bernal und rutschte auf den siebten Platz ab.

Bernal festigt Führung
Der Kolumbianer Bernal steuert nach seinem Tour-de-France-Sieg 2019 dem nächsten Erfolg bei einer großen Rundfahrt entgegen. Er liegt in der Gesamtwertung nun 45 Sekunden vor dem Russen Alexander Vlasov.

Am Donnerstag folgt die zwölfte Etappe über 212 Kilometer von Siena nach Bagno di Romagna. Jeweils zwei Berge der zweiten und dritten Kategorie sollten die Topfavoriten auf den Gesamtsieg vor keine großen Probleme stellen, die Sprinter dürften aber kaum mithalten.

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