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Die Bozner Faustballer sind bereit für die WM.

Bozner Faustballer bei der größten WM der Geschichte dabei

Am Sonntag beginnt die größte jemals durchgeführte Faustball-Weltmeisterschaft im schweizerischen Winterthur.

Unter den 18 Mannschaften aus der gesamten Welt mischen auch die Bozner Faustballer mit, die zeitgleich auch die italienische Nationalmannschaft sind. „Wir haben uns im letzten Jahr intensiv auf die Weltmeisterschaft vorbereitet und sind überzeugt, die besten Mannschaften der Welt fordern zu können“, erklärt Kapitän Simon Prudenziati.

Das wird auch nötig sein, denn bereits in der Vorrunde wartet mit Deutschland (Montag um 17 Uhr) der aktuelle Europa- und Weltmeister. Das Auftaktspiel bestreiten die Bozner am Sonntag (14.15 Uhr) gegen die Nachbarn aus Österreich.

Die großen Nationen ärgern
„Gegen die Favoriten aus Österreich und Deutschland werden wir einen schweren Stand haben. Am Dienstag (um 16:30 Uhr a.d.R.) steht mit Argentinien aber bereits unser erster direkter Gegner auf dem Programm“, so Prudenziati. Das Ziel der WM ist klar. „Wir wollen uns für die World Games, die Weltspiele für nicht-olympische Sportarten in zwei Jahren in den USA qualifizieren und uns als beste Nation hinter den großen Faustballländern Deutschland, Österreich, Schweiz und Brasilien behaupten“, zeigt sich Angreifer Armin Runer kämpferisch. Noch plagen den nominellen Hauptangreifer Rückenproblem, welche jedoch laut Physiotherapeut Alexander Biasion in den nächsten Tagen behoben sein sollten. Zwei Tage zuvor musste Coach Jörg Ramel bereits auf Routinier Tobias Prudenziati verzichten, für ihn rückt Nachwuchsspieler Mathias Spornberger in die Mannschaft.

Neben den bereits genannten Nationen werden noch Chile, USA, Australien, Neuseeland, Japan, Namibia, Niederlande, Dänemark, Tschechien, Polen, Serbien und Belgien um den Weltmeistertitel kämpfen. Erwartet werden dreißig- bis vierzigtausend Faustballfans, die Winterthur für eine Woche in ein riesengroßes Faustballfest verwandeln werden. Unter ihnen wird auch Rudi Seifert sein, der OK-Präsident der Faustball-EURO 2020 in Kaltern. „Wir wollen uns von der WM für das nächstes Jahr inspirieren lassen und für die erste Faustball-Europameisterschaft in Südtirol und Italien kräftig die Werbetrommel rühren“, so Seifert.

Autor: pm/det

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