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Gregorio Paltrinieri bangt um seine Olympia-Teilnahme. © Gregorio Paltrinieri

Das große Pech der italienischen Olympia-Stars

Fünf Jahre haben die besten italienischen Sommersportler auf die Olympischen Spiele in Tokio hingearbeitet. Jetzt, wenige Wochen vor dem Beginn des großen Events, schlägt das Schicksal knallhart zu.

Schwimm-Star Gregorio Paltrinieri könnte seinem Land in Japan einen Medaillenregen bescheren. Der 1500m-Olympiasieger von Rio De Janeiro gehört nämlich sowohl im Becken als auch im Freiwasser zu den ganz großen Gold-Anwärtern. Doch jetzt das: Der 26-Jährige hat das Pfeiffersche Drüsenfieber bzw. die Mononukleose.


Die Krankheit habe der Ausnahmeschwimmer durch eine „seltsame Müdigkeit“ bemerkt. Dieser war es zu verdanken, dass die Mononukleose schnell diagnostiziert werden konnte und die entsprechenden Gegenmaßnahmen eingeleitet wurden. Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, befinde sich der in Livigno trainierende Paltrinieri auf dem Weg der Besserung und habe den Olympia-Traum noch nicht aufgegeben. Fest steht aber, dass eine perfekte Vorbereitung anders aussieht.

Iapichino hisst die weiße Flagge
Der Mann aus Carpi ist nicht der einzige Pechvogel. Noch schlimmer hat es die Weitspringerin Larissa Iapichino erwischt. Die 19-Jährige hat im Februar dieses Jahres mit 6,91 m einen neuen U20-Weltrekord in der Halle aufgestellt und wäre ein wichtiges Olympia-Gesicht Italiens gewesen. Nun muss sie aber verletzt passen: Bei der Italienmeisterschaft am letzten Wochenende verletzte sie sich an den Bändern des Absprungfußes. Zwar wäre eine Medaille für Iapichino außer Reichweite gewesen, dennoch ist die Verletzung bitter.

Larissa Iapichino kann in Tokio nicht an den Start gehen. © Larissa Iapichino


Damit nicht genug: Marcell Jacobs, Italiens Landesrekord-Inhaber über 100m, verletzte sich Mitte Mai an der Leiste und ist erst vor einer Woche ins Renngeschehen zurückgekehrt. Auch Hochspringer Gian Marco Tamberi wurde zuletzt von einem Wehwehchen im rechten Fuß ausgebremst. Seither läuft der 29-Jährige seiner Form hinterher.

Die Vorzeichen stehen für die italienischen Stars also nicht gut. Sie haben aber noch drei Wochen Zeit, um sich in Form zu bringen und in Tokio wider aller Erwartungen doch noch zu glänzen.

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