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Elia Viviani wird eine große Ehre zuteil. © APA/afp / ERIC FEFERBERG

Viviani und Rossi sorgen für Novum

Nicht die hochgehandelten Gregorio Paltrinieri und Paola Egonu wurden vom CONI als Fahnenträger für die Olympischen Spiele in Tokio ausgewählt, sondern Elia Viviani und Jessica Rossi.

Der Schwimmer Paltrinieri, der 2016 in Rio die Goldmedaille über 1500 Meter gewann, und die 22-jährige Volleyballerin Egonu galten vor der Entscheidung als heiße Kandidaten. Gegen Paltrinieri dürfte der Umstand gesprochen haben, dass schon in Rio mit Federica Pellegrini eine Schwimmerin Fahnenträgerin war. Egonu kann hingegen (noch) keine Goldmedaille vorweisen. Und so fiel die Wahl auf Radstar Elia Viviani und der Sportschützin Jessica Rossi.


Der aus Verona stammende Viviani ist neben Vincenzo Nibali der bekannteste italienische Radsportler. 2016 gewann der Sprinter die Goldmedaille im Omnium und siegte darüber hinaus bei etlichen Giro- und Tour-de-France-Etappen. Rossi ist ebenfalls hochdekoriert. Die 29-Jährige schnappte sich bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Goldmedaille – und das mit einem Weltrekord.

Ein Novum
Viviani und Rossi sind die ersten Athleten ihrer Sportart, die das Privileg des Fahnenträgers haben – und zugleich das erste Duo, das Italien bei einer olympischen Eröffnungsfeier anführen wird. Eine Kombination aus Mann und Frau hatte es zuvor noch nie gegeben.

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