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Andreas Seppi scheidet in der ersten Runde der Australian Open aus. © APA/afp / WILLIAM WEST

Australian Open: Auch Seppi muss die Segel streichen

Aus und vorbei: Nach Jannik Sinner ist mit Andreas Seppi auch der zweite Südtiroler in der ersten Runde der Australian Open ausgeschieden.

Der Kalterer unterlag in der Nacht auf Dienstag Pablo Cuevas (ATP 72) nach 2:22 Stunden Spielzeit in vier Sätzen mit 4:6, 6:4, 2:6 und 2:6. Damit ist Seppis 63. Grand-Slam-Turnier für ihn bereits wieder Geschichte.


Vor allem der Start verlief aus der Sicht von Seppi (ATP 108), der mit Hüftproblemen zu kämpfen hat, suboptimal. Der Südtiroler kassierte gleich zu Beginn des ersten Durchgangs zwei Breaks und lag mit 0:3 in Rückstand. Anschließend gelang Seppi zwar das Re-Break zum 1:3, doch Cuevas brachte in der Folge seine Aufschlagspiele durch und entschied den ersten Satz mit 6:4 für sich.

Seppi meldet sich im zweiten Satz zurück
Im zweiten Satz kam Seppi dann besser in die Gänge und hatte zumeist wenige Probleme, das eigene Aufschlagspiel durchzubringen. Beim Stand von 5:4 nutzte der Überetscher dann seine einzige Breakmöglichkeit und verwertete gleich seinen ersten Satzball zum 6:4.

Doch sein Konkurrent aus Uruguay, der mit 35 Jahren ebenfalls sehr erfahren ist, ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und nahm Seppi im dritten Satz das zweite Aufschlagspiel ab. Beim Stand von 2:4 kassierte Seppi ein weiteres Break. Davon erholte sich der 36-Jährige nicht mehr. So servierte Cuevas anschließend souverän zum 6:2-Satzgewinn.

Pablo Cuevas entschied den dritten und vierten Satz klar für sich. © APA/afp / WILLIAM WEST

Im vierten Durchgang versuchte Seppi noch einmal alles, um die Partie zu seinen Gunsten zu biegen. Doch Cuevas nahm ihm beim Stand von 2:2 den Service ab und sorgte damit für eine Vorentscheidung in der Partie. Anschließend kassierte Seppi ein weiteres Break und musste sich schlussendlich in vier Sätzen geschlagen geben.
Wie geht es für Seppi jetzt weiter?
Seppi, der im ATP-Ranking um ein paar Positionen nach hinten rutschen wird, kehrt nun wieder zurück nach Europa. Der Kalterer ist beim ATP-Turnier in Montpellier (22. bis 28. Februar) gemeldet. Zuerst wird er aber in Rücksprache mit seinem Arzt besprechen, welche Optionen es für die Zukunft gibt.

Autor: dl

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