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Ilya Ivashka hat den Gröden-Challenger gewonnen.

Der Sinner-Nachfolger in Gröden ist ein Belarusse

Ilya Ivashka ist der neue Champion des Challenger-Turniers in St. Ulrich. Der 26-jährige und 1,93 Meter große Belarusse aus Minsk setzte sich am Sonntag in einem spannenden Finale in 3 Sätzen (6:4, 3:6, 7:6 (7:3)) durch und ist damit der Nachfolger von Jannik Sinner, der Südtirols bestes Tennisturnier im Vorjahr gewonnen hatte.

An Nummer 2 gesetzt war Ivashka nach St. Ulrich gekommen. Am Sonntag untermauerte der Belarusse, der in er ATP-Weltrangliste auf Platz 113 liegt, seine leichte Favoritenstellung gegenüber seinem Final-Kontrahenten Antoine Hoang (ATP 126/in Gröden auf Nummer 5 gesetzt). Die beiden Tennisprofis lieferten sich einen packenden Kampf und zeigten hochklassiges Tennis, wobei der Belarusse das bessere Ende für sich hatte und neben 80 ATP-Punkten auch 6190 Euro Preisgeld einstrich.

Hochklassiges Finale in St. Ulrich
Ivashka startete perfekt in das Finale und nahm dem Franzosen sofort den ersten Service ab. Mit dem einzigen Break des 1. Satzes ging der Belarusse in Führung, denn Hoang schaffte es nicht zu kontern. Besser machte er es im 2. Satz, als er beim Stand von 3:2 seinen 2. Breakball nutzte und davonzog. Ivashka konnte nicht nachziehen, kam zu keinem einzigen Breakball und musste den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen.

Der entscheidende 3. Satz entwickelte sich zum Krimi. Als der Belarusse beim Stand von 5:2 schon wie der sichere Sieger aussah, drehte Hoang noch einmal auf. Der 25-Jährige breakte sich zum 5:4 und lies auch danach nichts anbrennen. Ivashka kam unter Druck, zog seine Aufschlagspiele in der Folge aber ebenfalls durch.

Schließlich war es erneut der Belarusse, der zu einem Breakball kam. Dieser war zeitgleich der 1. Matchball im Spiel, doch Hoang konnte abwehren. So ging es ins Tiebreak und dort verwandelte Ivashka schließlich seinen 2. Matchball (7:3) zum Sieg.

Autor: cst

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