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Will seine Teilnahme gerichtlich erwirken: Novak Djokovic. © APA/afp / GREG WOOD

Djokovic zieht vor das Gericht

Das erste Endspiel steht Novak Djokovic schon eine Woche vor dem Start der Australian Open bevor. Vor einem australischen Bundesgericht in Melbourne entscheidet sich ab Montagvormittag, ob der Weltranglisten-Erste überhaupt am Turnier teilnehmen darf.

Lehnt das Gericht seinen Einspruch gegen die verweigerte Einreise nach Australien ab, wird selbst bei einer möglichen Berufung die Zeit für einen Start knapp. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 17. Jänner. Die Juristen auf beiden Seiten kämpfen mit harten Bandagen. Das australische Innenministerium versuchte am Wochenende, seine Aussage vor Gericht auf Mittwoch zu verschieben, um mehr Zeit zu gewinnen.


Die australischen Behörden kündigten bereits an, dass selbst ein Urteil pro Djokovic nicht automatisch eine weitere Festsetzung des Serben verhindern würde.

Wirbel um positiven Befund
Djokovic' Anwälte hatten am Samstag eine Covid-19-Infektion ihres Mandanten im Dezember als Basis für eine Ausnahmegenehmigung zur Einreise und Teilnahme an den Australian Open angeführt. Diese sei am 30. Dezember vom medizinischen Chef des australischen Tennisverbandes erteilt worden. Dabei gibt es aber mehrere Ungereimtheiten.

Der australischen Bevölkerung schlagen die Diskussionen aufs Gemüt. © APA/afp / WILLIAM WEST

Das australische Innenministerium hält unter anderem entgegen, dass nur genesene Australier mit Geimpften gleichgestellt werden. Diese Regelung gelte nicht für Ausländer. Es stellt sich allerdings auch die Frage, warum Djokovic nicht schon früher öffentlich gemacht hat, dass er zum zweiten Mal mit dem Coronavirus infiziert war.

Von Djokovic selbst gibt es nach wie vor keine öffentlichen Aussagen zu der Affäre. Am Freitag hatte sich der Serbe kurz bei Instagram geäußert und sich für die Unterstützung seiner Fans bedankt. Ansonsten wolle sich der Tennisstar wegen des laufenden Verfahrens nicht äußern, hieß es aus seinem näheren Umfeld. Am Montag könnte es also erste Neuigkeiten im Streitfall um den Tennis-Star geben.

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