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Jannik Sinner will ins Achtelfinale. © APA/getty / AL BELLO

Ein Lokalmatador fordert Sinner heraus

Zum fünften Mal in Folge ist Jannik Sinner am Donnerstag bei den US Open in eine dritte Runde eines Grand Slams vorgestoßen. Dort kommt es nun zum Duell mit einem US-amerikanischen Youngster.

27 Gewinnschläge, nur 16 unerzwungene Fehler: Jannik Sinner hat am Donnerstag gegen den Qualifikanten Christopher Eubanks eine Leistung geboten, die als gut einzustufen ist. „Es war ein schweres Match“, betonte der 21-Jährige auf der PK. „Ich habe zuvor noch nie gegen ihn gespielt, also wusste ich nicht, was auf mich zukommt. Ich wusste aber, dass sein Aufschlag seine größte Waffe ist. Ich habe mich darauf bestmöglich eingestellt.“ Der Schlüssel zum Sieg gegen den US-Boy, der die Bälle „sehr hart schlug“, sei der zweite Satz gewesen, den Sinner in einem nervenaufreibenden Tiebreak für sich entschied.


In der Nacht auf Sonntag bekommt es der Südtiroler in der dritten Runde mit einem auf dieser Spielunterlage äußerst unangenehmen Spieler zu tun: Brandon Nakashima. Der Weltranglisten-69. zählt zur aufstrebenden US-amerikanischen Tennis-Generation und ist ein deutlich härterer Brocken, als Sinners bisherige Gegner. Der Sohn einer vietnamesischen Mutter und eines US-Amerikaners mit japanischer Abstammung fühlt sich auf Hartplätzen zu Hause, obwohl seine Siegquote in der Saison 2022 mit 47 Prozent nicht prickelnd ist. Die größte Stärke des 21-Jährigen ist die Rückhand, auch der Aufschlag ist gut. Auf der Vorhand gelingt dem letztjährigen Finalisten der Next Gen ATP Finals hingegen nicht alles. In gewisser Weise ähnelt Nakashima als Spielertyp Sinner, wobei der Südtiroler über die deutlich größere Schlaghärte verfügt.

Brandon Nakashima stellt sich Sinner in den Weg. © APA/getty / Sarah Stier


Jedenfalls dürfen sich die Fans auf ein spannendes Duell einstellen, nicht zuletzt weil sich die beiden Kontrahenten noch nie begegnet sind und es somit keine Anhaltspunkte gibt. Der Sieger trifft entweder auf den Italiener Lorenzo Musetti (ATP 30) oder Ilya Ivasha (ATP 73) aus Belarus. Das Match ist im Louis-Armstrong-Stadium, der zweitgrößten Arena bei den US Open, als letztes Match des Tages angesetzt. Folglich spielt Sinner in der Nacht auf Sonntag.

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